Am Fluss geht’s dicht gedrängt zu

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Im Wanderheim wurde passend zum St. Patrick’s Day Guinness gereicht.

Münster - Es kommt nicht allzu oft vor, dass schon am Morgen nach einer Premiere die baldige Wiederholung feststeht. Von Jens Dörr

Bei der Münsterer „River Night“, die am Samstagabend erstmals stattfand, war es so: Bereits am Sonntagvormittag verkündete Ralf Schneider, dass man sich den letzten März-Samstag 2014 bereits reserviert habe. Dann soll die zweite Auflage der Musikveranstaltung in – mindestens – drei Locations an der Gersprenz folgen. Die erste machte jedenfalls Lust auf mehr.

„Die Stimmung war überall von Beginn an sehr gut“, freute sich Musiker Schneider, der vielen vor allem als Frontmann der Band Bee Flat ein Begriff ist. Am Samstag stand Schneider indes gemeinsam mit dem Münsterer Manfred Bürner auf der Bühne. In der Langsmühle, wo der Heimat- und Geschichtsverein die Bewirtung übernahm, brachten die beiden mit Steffen Selmes und im Wechsel mit Oliver May und Rafael Delgado vor allem Songs aus den Genres Folk, Soul und Blues zu Gehör. Eric Clapton traf dabei etwa auf Joe Cocker. Bis nach Mitternacht ging es hoch her.

Schon am früheren Abend gab es allerdings an allen drei Spielorten kaum noch ein Durchkommen. Das galt für das Anglerheim, wo die jungen Musiker von The Pins überwiegend die rockigere Gangart wählten, ebenso wie für das Wanderheim. Dort sorgten nicht nur die Münsterer von Kerrygold mit ihrem Irish Folk dafür, dass sich die Besucher auf die grüne Insel versetzt fühlten. Das Guinness für den erfrischenden Schluck zwischendurch fehlte ebenso wenig wie irische Dekoration.

Kerrygold entführten im Wanderheim nach Irland.

Mitunter standen schon vor den Locations die Schlangen. Bei freiem Eintritt sah die „River Night“ mehrere hundert Gäste - genau beziffern konnte auch Schneider die Schar nicht. „Unsere Erwartungen sind voll erfüllt worden. Toll war auch, dass die Vereine bei der relativ kurzfristig organisierten Veranstaltung gleich dabei waren.“ Inwiefern man das Angebot im kommenden Jahr noch auf weitere Heime, Hallen oder Gaststätten ausweite, sei noch offen. In Frage käme womöglich die ein oder andere Location in der Nähe des Rathaus-Platzes. Auch wenn der „River Gersprenz“ dann schon ein paar Meter weiter entfernt wäre.

Quelle: op-online.de

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