Wo Roßkopf es Settche trifft...

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In ihren weißen Kleidchen und schwarzen Pumps waren die tanzenden Doaschde-Mädels 2010 ein echter Hingucker.

Münster ‐ Buntes Treiben bei strahlendem Sonnenschein herrschte am Wochenende auf der „Minsderer Kerb“ beim Dalles, dem Festplatz am Storchenschulhaus in der Darmstädter Straße. Egal ob jung oder alt: Jeder kam an der Losbude, auf dem Karussell, beim Autoscooter oder im Festzelt auf seine Kosten. Von Ellen Jöckel

Höhepunkt des fünftägigen Festes stellte der Kerbumzug mit fünf Wagen und einigen Laufgruppen dar. Jubelnd winkten zahlreiche Münsterer Bürger den feiernden Kerbborschen der Jahrgänge 1949/50, 1969, 1980, 1981, 1984, 2006, 2007, 2009 und 2010 zu. Per pedes marschierten die Messdiener und die Hinnergassebuwe mit, die mit ihrer Blasmusik für anhaltende Stimmung sorgten. Das Schlusslicht bildeten die jüngsten Festgenerationen: In ihren weißen Kleidchen und schwarzen Pumps waren die tanzenden Doaschde-Mädels 2010 ein echter Hingucker.

Nach dem Umzug begrüßte Kerbvadder Edgar Kreher, genannt „Hadschi“, die Kerbbesucher im Festzelt: „Hab gereinigt mein Anzug, geputzt auch moi Schuh, die Fingernägel kurz gestutzt, kräftig de Rotz aus de Nase geputzt. Jetzt bin ich euer, jetzt bin ich froh. Die Münsterer Kerb, sie ist wieder do!“ Anschließend übernahm der Kerbvadder der jüngsten Kerbborsche, Martin „Lutscher“ Leiherer, das Mikrophon und stellte seine 16-köpfige Truppe vor. Mit „Klatsch und Tratsch“ aus Münster und über die Ortsgrenzen hinaus, vorgetragen von Edgar Kreher, ging es weiter: Da war von den überzeugenden Leistungen von „dem Jogi soin Haufe“ bei der Fußball-WM die Rede, von der „wunderscheenen“ Gewerbemeile , wo „Roßkopf es Settsche“ trifft und mehr.

Quelle: op-online.de

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