CDU informiert sich über Kanal, Straßen und Internetanbindung

Sitzung im Sattel für das Breitefeld

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Im Schneckentempo unterwegs im Münsterer Ortsteil Breitefeld. Die CDU möchte die Entwicklung etwas beschleunigen.

Münster - Über das Breitefeld wird schon seit dem Abzug der letzten US-Amerikaner aus der „Muna“ viel geredet und dabei von allen Seiten stets eine Förderung der Entwicklung des Ortsteils gefordert.

Für eine Arbeitsgruppe der CDU war dies nun Anlass, sich vor Ort zu informieren, denn schließlich hat die Gemeinde immer wieder in die Infrastruktur des Ortsteils investiert. So erkundigte sich die Gruppe über das dortige Kanalnetz sowie die Kläranlage, den Zustand der Straßen und die geplante und in der Gemeindevertretung bereits beschlossene Breitbandanbindung ans schnelle Internet.

Das Kanalnetz im Ortsteil Breitefeld wurde in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich repariert und mündet derzeit zunächst in das Klärwerk Breitefeld. Letzteres dient heute nur noch als Pumpstation im Kanalnetz der Gemeinde Münster. Das Abwasser des Ortsteils Breitefeld wird seit Mitte des Jahres per Druckleitung und Kanalrohren zum Klärwerk in Münster geleitet und dort weiter geklärt. Insgesamt sind für diese Maßnahmen in den letzten Jahren mehr als 400.000 Euro im Haushalt der Gemeinde bereitgestellt worden. Dass auch am vorhandenen Straßennetz Verbesserungen erfolgen müssen, darüber waren sich die Teilnehmer bei einem Blick hinab links und rechts der Pedale schnell einig.

Neue Straßen, besseres Netz

„Überhaupt wurde seitens der CDU die Entwicklung des Ortsteiles Breitefeld im Rahmen der Möglichkeiten immer unterstützt,“ erklärt die Fraktionsvorsitzende Erna Roßkopf. Sie zeigte sich erfreut, dass es jetzt auch mit der Anbindung an das sogenannte „Schnelle Internet“ vorangehe. Wo man weiter am Ball bleiben will, ist die Anbindung des Ortsteils durch einen Fahrradweg entlang zur derzeitigen Munastraße. Das würde auch eine Überführung über die vierspurige B 45 einschließen. Mit einer Abrundungssatzung nach dem Baugesetzbuch wurde bereits im Jahre 1997 eine „zügige Folgenutzung des ehemaligen US-Militärbereichs“ als Gewerbegebiet ermöglicht. Mit dieser Vorgehensweise wollte und will man damals die Nutzung vorhandener Bausubstanz fördern.

Erna Roßkopf sagt: „Heute kann festgestellt werden, dass sich seitdem vieles zum Guten entwickelt hat. Leider trifft man im Breitefeld immer noch einige ungepflegte Freiflächen und Gebäude an. Mit dem Bebauungsplan „Breitefeld“ aus dem Jahre 2011, mit dem auch weitere Flächen für die Bebauung erfasst wurden, kann eine noch bessere Steuerung der Entwicklung des Gewerbestandortes Breitefeld erreicht werden. Und dies will die CDU auch in Zukunft mit Augenmaß vorantreiben.“

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tm

Quelle: op-online.de

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