Skaten wie auf einem Babypopo

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Voll des Lobes sind die Jugendlichen über Münsters Skatepark. Sie kommen aus Aschaffenburg, Frankfurt, Mannheim, Darmstadt und sonst woher, um sich hier auszutoben.

Münster ‐ Münster bei Dieburg, ein touristischer Anziehungsort? Münster in Hessen, ein Mekka für sportlich ambitionierte Jugendliche? Münster, ein Geheimtipp für Abenteuerlustige? Von Thomas Meier

Jawohl: Münster bei Darmstadt ist eine absolute Must-Destination für Skater (um in deren englischen Redewendungen zu bleiben). In Scharen pilgern die Rollbrett-Fahrer aus dem ganzen Land in den kleinen Ort an der Gersprenz, um sich auf ihren vier Wheels (Rollen) auszutoben.

Jetzt kamen fünf Jungs im Alter von 15 und 16 Jahren aus Heppenheim per Eisenbahn die rund 40 Kilometer nach Münster, um sich in den Herbstferien vom „legendären Ruf“ der Bahn zu überzeugen. Max Kroboth (16): „Absolut geil. Die runde Bank, die Curbs (Randsteine, d. Red.), und der Belag, einfach genial.“ Und sein Kumpel Dominik Pars (16) brummelt unter seiner Strickmütze volle Zustimmung: „Affenstark, super für Kickflips und Backsidejumps.“ (Flips: Springtricks).

Eine Attraktion, die im Internet zu finden ist

Gerade mal zwei Jahre alt und schon lange Kult. Im Internet erfährt die Anlage höchstes Lob: „Ein kleiner aber feiner Streetpark mit Treppen, Ledges (Stahlleisten) und Rails (Schienen). LondonGap (eine Lücke im Parcours), eine Quarter mit Hip und eine Pyra (Vieleck) runden das Ganze ab. Gute Lines und viel Spaß garantiert. Der Park ist komplett aus Beton gebaut, also auch die Flats (Niederungen). Glatt wie ein Babypopo! Hinfahren lohnt sich.“

Max Kroboth aus Heppenheim ist begeistert: Ich skate hier zum ersten, bestimmt aber nicht zum letzten Mal

Bürgermeister Walter Blank weiß um die Beliebtheit des im September 2007 eingeweihten Skateparks, dessen Planung 2005 beschlossen worden war. Rund 140.000 Euro kostete die Realisierung der 500 Quadratmeter großen Anlage, zu deren Bau die Jugend Münsters mit einbezogen worden ist.

Auch heimische Jugend steht auf die Anlage

Die drei befahrbaren Ebenen bieten für Anfänger und für Könner etwas“, weiß Monika Heckwolf, zuständige Sachbearbeiterin für die 27 Spielplätze der Gemeinde und die Skateanlage. Man habe einen geglätteten Fahrbahnbelag gewählt, weil auf ihm das Verletzungsrisiko nicht so hoch ist.

Zudem ist der Lärmpegel nicht so stark ausgeprägt auf dem Platz, der nahe der Neubausiedlung „Auf der Hardt“ liegt. Bestens angebunden via Radweg an Altheim erfreut sich die Anlage auch bei der heimischen Jugend allergrößter Beliebtheit.

Quelle: op-online.de

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