Begeisterndes Musiktheater „Kwela, Kwela“

Spannende Suche nach Oase im Musical umgesetzt

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Die Schulchor-AG war ganz bei der Sache, als im Musical „Kwela, Kwela“ nach der Oase gesucht wurde.

Münster - Qualität in der musikalischen Bildung hat Tradition in der John-F. -Kennedy-Schule: Die Musiktheater-AG machte sich wie in den vergangenen Jahren die Einstudierung eines Musicals zur Aufgabe und meisterte diese bestens.

Zwei Aufführungen des Musicals „Kwela, Kwela“ in der Turnhalle der Schule an der Stettiner Straße waren von Eltern, Freunden und Verwandten viel beklatscht worden. Unter der Leitung von Simone Buschmann hat sich eine Gruppe von 22 Schülern der Klassen 2 bis 4 zusammengefunden, die sich regelmäßig einmal in der Woche treffen, um sich gemeinsam vorzubereiten. Unterstützt werden die schwierigen, teilweise zwei- und dreistimmigen Lieder mit den drei Schulchor-AG’s (Leitung Odette Schleger und Simone Buschmann).

Auch die Kinder der Musiktheater-Kunst-AG (Leitung Stefanie Glimm) waren wieder fleißig und haben die Kulissen für die großen Auftritte selbst gebastelt. Engagement zeigten auch die Eltern, die Ideen zur Kostümgestaltung beitrugen und das ein oder andere Kleidungsstück selbst hergestellt haben. Für eine gelungene Tontechnik sorgte wie immer H. Heckwolf.

Inhaltlich geht es in „Kwela, Kwela“ um Afrika: „Nirgendwo scheint der Mond so schön wie in Afrika, doch Afrika kann manchmal ziemlich grausam sein...“ Das bekommen die Tiere zu spüren, denn schon seit vielen Monden bleibt der lang ersehnte Regen aus. Überall nur roter Staub und brütende Hitze. Daher beschließen die Tiere, dem Rat des Großen Orakels zu folgen und ein Wasserloch zu graben. Nur Tschipo, der Buschhase, hilft nicht, weil er lieber auf seiner Flöte spielt. Er wird von den anderen verjagt. Als die Tiere schließlich Wasser finden, glauben sie an ihre Rettung. Doch das ist erst der Anfang der spannenden Geschichte, denn plötzlich tauchen die Gespenster der Nacht auf, und die verstehen keinen Spaß...

Da fast jeder Schüler zwei Rollen einstudiert hat, um im Notfall für einen erkrankten Mitschüler einspringen zu können, wurde das Musical an zwei Nachmittagen präsentiert. Auf diese Weise konnte jeder Schüler einmal seine Erst- und einmal seine Zweitbesetzung spielen.

tm

Quelle: op-online.de

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