„Am Mäusberg“

„Gewinn für Münster“

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Münsters Mäusberg von oben betrachtet.

Münster - Wenn die städtebauliche Entwicklung „Am Mäusberg“ nicht, wie bisher betrachtet, durch einen Investor, sondern von der Gemeinde selbst umgesetzt wird, könne das für die Gemeinde zu einer positiven Bilanz des Gesamtprojektes „Mäusberg/Sportpark“ führen.

Das zeige laut SPD-Fraktion die Präsentation des Geschäftsführers der Terramag AG, Ralf Trollmann im Rathaus. Heute Abend um 19 Uhr befindet die Gemeindevertretung um 19 Uhr in öffentlicher Sitzung im Rathaus über das Projekt der anvisierten Siedlungspolitischen Rochade. In der von Trollmann präsentierten Kalkulation wurden verschiedene Ansätze neu bewertet. Außerdem wurden in die Kalkulation des zu erstellenden Sportparks nur die notwendigen Anlagen eingeplant. Am Ende steht derzeit ein Plus vonrund 100.000 Euro für die Gemeinde. „Dabei sind die Zuschüsse von Land und Landkreis sowie die Eigenleistungen des SV Münsters noch nicht berücksichtigt“, so die SPD optimistisch.

„Sicher sind diese Kalkulationen noch ungenau und enthalten noch keine konkrete Zahlen für einzelne Maßnahmen,“ bewertete Bernd Fritsch, Vorsitzender der SPD-Fraktion, das Ergebnis des Aufgezeigten: „Aber sie zeigen, dass das Projekt machbar ist und mit einer schwarzen Null, wenn nicht sogar mit einem finanziellen Gewinn umgesetzt werden kann.“ Ein Gewinn für Münster sei ein moderner Sportpark und ganz besonders die städtebauliche Entwicklung „Am Mäusberg“ in jedem Fall. Beides wirke sich auf den Standort sehr positiv aus.“

Das hätte auch die Beteiligung an dem Bürger-Workshop gezeigt, zu dem Bürgermeister Gerald Frank in die Kulturhalle eingeladen hatte. Die Anregungen und Hinweise, die hier gegeben wurden, würden in die weiteren Planungen einfließen. Damit es aber zu weiteren Planungen komme, müsse der Gemeindevorstand von den politischen Gremien den entsprechenden Auftrag erhalten. Die Fraktionen von SPD und ALMA wollten entsprechende Mittel im Haushalt 2015 einplanen lassen, damit erforderliche Gutachten eingeholt und Gespräche mit den Grundstückseigentümer geführt werden können.

Beide Projekte seien für Münster wichtig und voneinander abhängig. Aber für die städtebauliche Entwicklung „Am Mäusberg“ sei jetzt der Zeitpunkt gegeben, zu dem man auf die Herausforderungen des demographischen Wandels reagieren müsse. Die Antwort auf den demografischen Wandel sei eine Stärkung der Ortsmitten. Bei immer weiterer Ausdehnung der Neubaugebiete am Ortsrand drohten künftig vermehrt Leerstände in der Ortsmitte, die die Attraktivität der Kommune herabsetzen.

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(tm)

Quelle: op-online.de

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