Spektakel (fast) ohne Mann

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Das kann ja heiter werden - Friseurin Alexandra Stork (2.v.l.) bringt die Frauen von Spectaculum auf Vordermann.

Münster (jas) - „Ach, du Fröhliche!“ heißt das aktuelle Stück der Münsterer Theatergruppe Spectaculum , und fröhlich ging es auch bei ihrer jüngsten Probe zu.

Friseurin Alexandra Stork war gekommen, um mit den zwölf Frauen die passenden Frisuren abzusprechen, denn eine Juweliersgattin wie Agathe Edelstein, gespielt von Ulrike Korb, muss natürlich anders aussehen, als die gute Frau Maier, dargestellt von Christiane Otten. So werden Haare gehalten und Tücher probiert und die gesamte Probe läuft mit viel Humor und zahlreichen Lachsalven ab.

„Wir kennen uns ja schon seit vielen Jahren, einige Mitglieder sind seit unserer Gründung im Jahr 1995 dabei, deshalb harmonieren wir bestens. Dennoch freuen wir uns über weitere Mitstreiterinnen, die gerne auch etwas jünger sein können“, erzählt Inge Fiedler.

In der Gruppe wird alles gemeinsam entschieden, von der Stückeauswahl bis zu den Kostümen. Auch eine Regisseurin wird nicht benötigt, dieser Part wird ebenfalls von allen gleichberechtigt ge-stemmt. Dass die Theatergruppe nur aus Frauen besteht, war anfangs nicht so geplant, erinnert sich Fiedler: „Wir wollten eigentlich ein gemischtes Ensemble gründen, doch zunächst fanden sich keine Männer. Dann hat ein einzelner Mann Interesse gezeigt, doch das wäre auch nicht gut gewesen. So haben wir beschlossen, eine Frauengruppe zu bleiben. Aber unsere eigenen Männer helfen mit, wo sie können, sie sind für das Bühnenbild verantwortlich.“

Die Damenriege hat sich ein munteres Stück ausgesucht, dass zur eigenen Fröhlichkeit ebenso gut passt, wie zur Jahreszeit: Eine turbulente Weihnachtskomödie steht kommenden Freitag und Samstag jeweils ab 20 Uhr in der Kulturhalle auf dem Programm, bei der auch ein Banküberfall nicht fehlen darf. Karten im Vorverkauf gibt es beim Dieburger Anzeiger, Mühlgasse 3, in Dieburg, sowie bei der Metzgerei Löbig, den Kaisersaal-Lichtspielen und bei Schreibwaren Niggeling in Münster.

Quelle: op-online.de

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