Spielplätze und Friedhöfe unter die Lupe genommen

Münster - (ale) Von ihrer jüngsten Radtour berichtet die Münsterer CDU. Thema dabei war auch die Umwidmung des Spielplatzes in der Robert-Koch-Straße:

Dieser Platz hat offensichtlich nach der Errichtung des in rund 200 Metern Entfernung neu errichteten Spielplatzes in der Amrumer Straße bei Kindern und Eltern an Attraktivität eingebüßt, denn die Fläche des neuen Spielplatzes ist etwa fünf Mal so groß wie die des Spielplatzes in der Robert-Koch Straße. Daher hatte die Verwaltung vorgeschlagen, den Spielplatz in der Robert-Koch-Straße in bebaubare Fläche umzuwidmen.

Zwei Mitglieder einer Initiative zur Erhaltung des Platzes als öffentliche Fläche waren an Ort und Stelle, und es wurden Argumente und Meinungen ausgetauscht. Die von der Initiative geäußerten Punkte wird der Fraktionsvorstand nochmals allen Mitgliedern in der nächsten Fraktionssitzung darstellen. Es sei wichtig, in einem der Entscheidung vorausgehenden Abwägungsprozess möglichst viele Aspekte bedacht zu haben, schreibt die CDU.

Auf Anregung der Initiative wurden zwei weitere, in der Nähe befindliche und von der Größe her vergleichbare Kinderspielplätze in Humboldt- und Rosenstraße angefahren. Im Gegensatz zum Spielplatz in der Robert-Koch-Straße, sind die dortigen Spielplätze so gelegen, dass Kinder beim Verlassen des Geländes nicht sofort dem Straßenverkehr ausgesetzt sind. Begonnen hatte die Tour in Altheim: Die Radler verschafften sich einen Eindruck vom Friedhof und den in der Nähe aufgestellten Abfallcontainern.

Weiteres Ziel der Tour war der Abtenauer Platz. „Dort war wie immer reger Betrieb auf der Skaterbahn“, schreibt die Union. Hintergrund seien Hinweise auf mutwillige Verschmutzung sowie nicht vorgesehene Nutzung des Platzes gewesen. Die Runde diskutierte darüber, was auf dem Platz passiert, wenn weder Festbetrieb noch Veranstaltungen in der Kulturhalle angesagt sind.

Quelle: op-online.de

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