Spitzen-Schiri aus Altheim

+
Nur einer von 200 Schiedsrichtern schafft es in die Hessenliga – Sven Willmann ist dabei.

Altheim - (jd) Auch bei den ambitionierten Fußball-Schiedsrichtern gibt es – wie bei den Mannschaften – Tabellen mit Auf- und Absteigern, die sich aufgrund der Bewertungen durch neutrale Schiedsrichter-Beobachter ergeben und ab der Kreisoberliga durchgeführt werden.

Sehr gute Noten standen in der abgelaufenen Saison auf den Bögen des Altheimers Sven Willmann, der für den TSV pfeift: Er bleibt – gemeinsam mit Boris Reisert von der TG Ober-Roden – die Nummer eins unter den Männern in Schwarz im Fußballkreis Dieburg.

Wie auch in der vergangenen Saison wird Willmann in der kommenden Runde Spiele in der Hessenliga leiten. Statistisch schafft es nur etwa jeder zweihundertste Fußball-Schiedsrichter, im Laufe seiner Karriere einmal in Hessens höchster Spielklasse zu pfeifen.

Unter der Elite des Kreises sind weitere Unparteiische aus Münster, Eppertshausen und Babenhausen: Sandro Sale ist mit zwei weiteren Schiedsrichtern die Nummer drei im Kreis – der 24-Jährige pfeift für den TSV Langstadt und schaffte die Rückkehr in die Verbandsliga.

In diese Gruppenliga aufgestiegen ist Lukas Müller: Der 20-Jährige vom FV Eppertshausen kommt aus der Kreisoberliga, wird von nun an also erstmals regelmäßig im Gespann pfeifen. Bis zur Kreisoberliga sind die Unparteiischen im Fußball alleine unterwegs. Der FVE hat mit Dirk Spinnler zudem einen Mann in der Kreisoberliga. Dort pfeifen auch Philipp Krug (Germania Babenhausen) und Christian Frühwein (SV Münster).

Quelle: op-online.de

Kommentare