Auf den Spuren des Teichhuhns

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Am Ende zeichneten die Regenbogenschüler ihre Tour durch die Natur mit Stecknadeln und rotem Faden nach.

Altheim - (ale) „Naturforscher wandern“ – unter diesem Thema stand die Projektwoche, die an der Regenbogenschule Altheim durchgeführt worden ist. Unter Leitung von Bettina Stöter, einer erfahrenen Geopark-Rangerin, haben sich die Schüler von der ersten bis vierten Klasse in die Natur aufgemacht.

Als Wandergebiet diente die direkte Umgebung der Schule, das nördlich davon gelegene Landschaftsschutzgebiet, das Naturschutzgebiet „Hergershäuser Wiesen“ sowie der nahe Wald. Gemeinsam mit ihrer Leiterin erforschten sie die für jedes Gebiet typische Tier- und Pflanzenwelt. Neben Graugans, Ente, Teichhuhn und Storch hatten es die Wildkaninchen den jungen Forschern besonders angetan. So wurden die Eingänge der weit verzweigten Erdhöhlen von einem Beobachtungsposten mit dem Fernglas unermüdlich beobachtet. Mit Gummihandschuhen und Zentimetermaß ging es dann an Tierspuren und typische Tierlosungen, die mit Hilfe von entsprechendem Lernmaterial den jeweiligen Tieren zugeordnet werden konnten.

Abschluss eines jeden Forscher- und Wandertages war, das Erlebte in ein selbst gebautes Landschaftsmodell aus Holz zu übertragen. Die zurückgelegte Wanderstrecke bildete ein roter, auf Nägel gespannter Faden, dazu wurden kleine Zeichnungen gefertigt und erlerntes Kartenverständnis mit Pappe und gesammelten Naturmaterialien auf das Modell übertragen. Damit konnten die Schulkinder ihr Projekt selbstständig und altersstufengerecht dokumentieren und Mitschülern, Lehrern und Eltern am Ende begeistert präsentieren.

Weitere Informationen gibt’s unter       06...   und im Internet . 

Das Motto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ stehe im Mittelpunkt der Ausflüge mit den Rangern, erläutert Dr. Jutta Weber, sie kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit beim Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Sie hebt den praktischen Charakter solcher Ausflüge und den Effekt auf die Lernbereitschaft hervor: „Wenn man Schüler die Natur selbst erleben lässt, bleiben die Inhalte viel besser als wenn alles aus Büchern oder dem Unterricht stammt“, weiß Jutta Weber. Dann habe jeder Schüler das Gefühl, selbst etwas gemacht zu haben und begreife das Lernen eher als Erlebnis. Das Lesen von Karten im Gelände, das gemeinsame Erarbeiten der Wanderungen und die Benutzung von Kompass und Himmelsrichtung zur Orientierung in der freien Natur sind eines der Bildungsangebote der Geopark-Ranger.

Unter „Karte und Kompass“ für Schulen, Kindergärten und Ferienspiele kann dieses Angebot als ein- oder mehrtägige Veranstaltung gebucht werden.

Quelle: op-online.de

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