Stützpfeiler für Verein

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Besondere Sportabzeichen gingen an Theresa Saaler und Pauline Tuscher (vorne) sowie an Günther Frühwein, Elisabeth Frühwein und Reinhold Bauer (von links).

Münster ‐ Es war schon eine Punktlandung ersten Grades: Genau 100 Sportabzeichen wurden in diesem Jahr beim VfL Münster und den Volkssportfreunden Altheim erworben. Von Michael Just

Damit hatten die Vereine die Zahl von 99 Sportabzeichen aus dem Vorjahr um genau eine Auszeichnung übertroffen – und die magische dreistellige Marke erreicht. Schon seit sechs Jahren kooperieren die beiden Vereine, wenn es um die Vorbereitung und Prüfung für das große Symbol des Breitensports geht. Am Montagabend hatten Dirk Tramberend von den Volkssportfreunden und Jakob Heinz vom VfL in den Dachgeschoss-Saal des Storchenschulhaus eingeladen, um im Namen aller hiesigen Sportabzeichenprüfer und Übungsleiter die Urkunden und Anstecknadeln im Rahmen einer kleinen Feier zu überreichen. Für die passende musikalische Umrahmung sorgten Günther Frühwein und Christian Ott: Mit ihren Klarinetten gaben sie in mehreren Duetten dem Abend einen würdigen Rahmen.

Günther Frühwein für sein 30. Abzeichen geehrt

Die erfolgreichen Absolventen teilen sich in 35 Kinder/Jugendliche und 65 Erwachsene auf. Besonders geehrt wurden Günther Frühwein für sein 30. und Andreas Kropp für sein 15. Sportabzeichen. Dafür erhielten sie die begehrten Anstecknadeln „Gold mit Zahl“. Ebenfalls bemerkenswertes leisteten Theresa Saaler und Pauline Tuscher: Obwohl beim Kinder-Sportabzeichen die Einstiegsleistung für Achtjährige definiert ist, erfüllten die beiden Sechsjährigen bereits die Vorgaben. Der älteste Absolvent ist Reinhold Bauer mit 73 Jahren. Zu den treusten Wiederholungstätern gehört Elisabeth Frühwein, die zum 34. Mal ausgezeichnet wurde. Mit fünf erreichten Sportabzeichen darf sich die Familie von Günther und Thea Frühwein gute Chancen ausrechnen, in der Familienkategorie eine weitere Ehrung durch den Landessportbund zu erhalten.

Von den 100 Absolventen des Sportabzeichens kommen elf von den Volkssportfreunden und 89 aus den VfL-Reihen. Für das Ungleichgewicht gibt es eine einfache Erklärung: Altheim hat erst vor elf Jahren mit der Abnahme begonnen, der VfL entschied bereits vor über 30 Jahren, das Sportabzeichen zu einem wichtigen Stützpfeiler der Vereinsarbeit zu machen. Trainiert wird von Mai bis September dienstags abends ab 19 Uhr im Gersprenzstadion. „Uns freut es immer, neue Gesichter zu sehen“, so Jakob Heinz und Dirk Tramberend.

Von Frühjahr bis Herbst kein Training verpasst

In diesem Jahr hatten die beiden Sportabzeichengruppenleiter noch mehr Gründe zur Freude: So bereiteten sich zwei Sportstudenten in spe mit dem Sportabzeichen-Training auf ihre Aufnahmeprüfung an der Universität vor, und mit Siggy Bauer hatte man eine Frau in den Reihen, die von Frühjahr bis Herbst keinen einzigen Trainingstermin verpasst hat.

Quelle: op-online.de

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