Auf der Suche nach Alternativen

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Darmstadt-Dieburg - Die Nordostumgehung wurde von der Stadt Darmstadt verworfen. Nun wollen das Darmstädter Umland und das Land Hessen gemeinsam die Verkehrsfragen der Region angehen.

Durch eine Machbarkeitsstudie soll nun geprüft werden, welche Alternativen es zu der von der Stadt Darmstadt verworfenen Nordostumgehung gibt.

Bei einem Treffen im Darmstädter Landratsamt sprachen sich die Landräte Klaus Peter Schellhaas (Darmstadt-Dieburg), Dietrich Kübler (Odenwaldkreis), Bürgermeisterin Christel Sprößler (Roßdorf) und die Bürgermeister Achim Grimm (Groß-Zimmern), Joachim Ruppert (Groß-Umstadt) sowie Werner Thomas (Dieburg) gemeinsam mit Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Florian Rentsch dafür aus, dem dringenden Wunsch der Region nachzukommen und eine Machbarkeitsstudie zügig auf den Weg zu bringen.

Gesamte Region zurückgeworfen

Verkehrsminister Rentsch wies noch einmal darauf hin, dass „gute Infrastrukturbedingungen für die Region von großer Bedeutung“ seien. Vor diesem Hintergrund habe „das Nein der Stadt Darmstadt zur Nordostumgehung die gesamte Region zurückgeworfen.“

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Damit der Verkehr optimal rollt

Eine Machbarkeitsstudie soll nun die Frage klären, welche Alternativen es zur Nordostumgehung gibt: „Wir wollen gemeinsam Grundlagen schaffen, um zu diskutieren, ob und was überhaupt möglich ist“, erläuterte Landrat Schellhaas.

Konkrete Trassenvorschläge nannten die Kommunalpolitiker bewusst nicht. Rentsch stellte in Aussicht, dass mit Ergebnissen der beauftragten Machbarkeitsstudie bis Ende dieses Jahres gerechnet werden könne.

Gemeinsame Verantwortung

Jammern und schimpfen auf die Entscheidungen in Darmstadt helfen uns nicht weiter, wir wollen Schluss mit dem Stillstand machen und mögliche Alternativen geprüft wissen“, sagte Roßdorfs Bürgermeisterin Christel Sprößler.

Wir handeln mit unserem Vorgehen im Interesse der gesamten Region, übernehmen gemeinsam Verantwortung und sind froh darüber, das Land Hessen hier an der Seite zu haben“, so die Landräte und Bürgermeister nach dem Gespräch mit dem Minister. 

dani

Quelle: op-online.de

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