Im Takt Drachen gepullt

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Jubel der Münsterer Schüler im Drachenboot: Auf dem Main gelang ihnen in Frankfurt beim Dragon Boat Festival ein hervorragender zweiter Platz.

Münster (tm) ‐ Mit großem sportlichen Einsatz und dem synchronen Zusammenspiel aller Beteiligten holten sich Aue-Schüler bei einem Drachenbootrennen in Frankfurt einen beachtlichen zweiten Platz und brachten einen Pokal mit an die Gersprenz.

Sie starteten beim „International Dragon Boat Festival“ des VGF. Dieses Sport-Event hat seinen Ursprung in alten asiatischen Traditionen und entwickelte sich bis heute zu einer modernen und attraktiven Sportart. In Südostasien genießt sie den höchsten gesellschaftlichen Stellenwert und ist dort ähnlich beliebt wie Fußball in Europa.

Bei einem typischen Drachenbootrennen werden 18 bis 20 Paddler von einem Trommler angetrieben und von ihm gleichzeitig im Takt gehalten, während ein Steuermann das Boot lenkt.

Dieses Jahr startete zum sechsten Mal das bunte Drachenbootrennen, das zwischen der Untermainbrücke und dem Eisernen Steg für spannende Wettkampf-Momente sorgte. Üblicherweise sind Wettkampfstrecken zwischen 250 und 1000 Meter lang, in Frankfurt waren es stromaufwärts 250 Meter. Um 10.30 Uhr fuhren die teilnehmenden Schüler Jürgen Bartl, Marco Braun, Phillip Huther, Killian Schaub, Tobias Schrod, Ferhart Ayda, Jan Fischer, Lars Schiwek, Orkun Sahin, Christian Giebig, Timur Baig, Thomas Daum, Jan-Luca Roßkopf, Denise Ladebeck, Sina Funck, Maximillian Strum, Daniel Blickhan, Wolfgang Lübke, Pavlos Sampsounis, Anne Grunwald und der Trommler Timo Kreher mit dem vom Unternehmen Winzenhöhler gesponserten Bus nach Frankfurt.

Insgesamt musste das Aueschule-Team, das sich „Seelöwen“ nannte, drei Mal gegen jeweils zwei andere Teams, die sich unter anderem „Hello Kitty“, „Prinzessin Lillyfee“ oder „Cillit Bang“ nannten, ins Rennen. Beim ersten wurden sie Zweiter. Beim zweiten und dritten Mal aber pullten sie als Erste über die Ziellinie und hatten sogar Vorsprünge von ganzen Bootslängen. Sogar als der Steuermann beim letzten Rennen der „Seelöwen“ das Boot kurz vom Kurs lenkte, gewannen sie diese Runde für sich und waren zu diesem Zeitpunkt sogar auf dem ersten Platz, doch letztendlich war das Team aus Oberursel etwas besser in der Zeit.

Die Gesamtzeit der „Seelöwen“ war trotzdem so gut, dass sie bei der Siegerehrung einen schönen zweiten von sieben Plätzen in der Kategorie 13 bis 17 Jahre erreichten, obwohl die Schule auf der Aue das erste Mal am Drachenbootturnier teilnahm und vorher nur wenige Trockenproben und nur eine auf dem Main hatte.

Geleitet, motiviert und trainiert wurden die „Seelöwen“ von Lehrer Heckwolf, der zwar als Lehrer nicht aktiv am Rennen teilnehmen durfte, aber trotzdem nicht unbeteiligt an dem guten Ergebnis war und die Schüler durch Rat und Tat zu einer starken Einheitsleistungen brachte.

Quelle: op-online.de

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