Mit Empathie bei „Mut tut gut“

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Viel Lob für das Programm und die Kurse der Gleichstellungsbeauftragten Münsters: Tanja Appel bietet vielfältige Möglichkeiten der Weiterbildung an. Encouragingtrainerin Rita Heckwolf-Traub freut sich über das Erlebnis-Tagebuch von Kursteilnehmerin Sieglinde Müller.

Münster - Dass Tania Appel, Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung Münster, den Titel „Gleichstellungsbeauftragte“ trägt, ist keine Selbstverständlichkeit. „Früher hieß die Bezeichnung noch Frauenbeauftragte“, sagt sie. 

„Ich war eine der ersten, die eine Bezeichnung nach der eigentlichen Aufgabe gefunden hat, denn es geht hier ja darum, gleiche Möglichkeiten und Rechte sicher zu stellen“, fährt Appel fort und freut sich, dass dieser Begriff nunmehr immer größere Verwendung auch in anderen Kommunen findet. Sie tut einiges, um insbesondere Frauen zu ermutigen. „Als Gleichstellungsbeauftragte habe ich zwei Aufgabenfelder: Einmal intern, also Frauen im Beruf und damit innerhalb der Gemeindeverwaltung zu fördern, zum anderen extern, das heißt für Frauen aus Münster da zu sein“, informiert die Münsterin.

„Wir sind froh, diese Einrichtung vor Ort zu haben, denn an unsere Gleichstellungsbeauftragte können sich auch Menschen in Problemsituationen wenden, beispielsweise Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind“, sagt Bürgermeister Walter Blank. Bekannt geworden ist die Arbeit von Tania Appel vor allem durch die vielfältigen Veranstaltungen und Seminare, die sie immer wieder initiiert, darunter der Frauenkinotag, Klangmeditationen, Ausstellungen, Kreativkurse und die beliebten „Mut tut gut“-Seminare von Encouraging-Trainerin Rita Heckwolf-Traub. Die Teilnehmerinnen, die an insgesamt zehn Abenden zusammenkommen und nunmehr über die Hälfte des Kurses absolviert haben, sind des Lobes voll.

„Ich habe das Angebot am Frauenkinotag kennen gelernt und war ganz begeistert. Damals war das Thema ‚Lebens(t)räume’. Rita Heckwolf-Traub hat mich damals so motiviert, dass ich mir gemeinsam mit meinem Mann gleich einen großen Traum erfüllt habe“, erinnert sich Kursteilnehmerin Sieglinde Müller strahlend und fährt fort: „Und nun nehme ich an diesem wöchentlichen Seminar teil und es bringt mir sehr viel.“

Alle Frauen sind sich einig, viel über sich selbst erfahren zu haben und durch neues Verhalten auch andere Reaktionen zu erleben. „Wichtig ist für mich als Trainerin, dass die Teilnehmerinnen das Gelernte im Alltag auch wirklich anwenden können. ‚Mut tut gut’ ist sehr praxisnah. Deshalb schreibt jede der Teilnehmerinnen auch ein Tagebuch, in dem sie alles für sie Bedeutsame notiert“, erläutert Heckwolf-Traub voller Empathie. Wichtig ist ihr die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Münster, die reibungslos funktioniert.

„Auch uns sind solche Kooperationen sehr wichtig, gerade mit den örtlichen Vereinen und Institutionen, deshalb freuen wir uns auch, im Dezember eine Lesung mit Winterlesetipps gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung und der Bücherei Münster in unser Angebot aufnehmen zu können“, stellt Appel kommende Aktionen vor. Damit bietet sie Frauen auch weiter eine Vielfalt an Möglichkeiten der Weiterentwicklung an, die sicher gerne genutzt werden. J tm Hierzu ein „Angemerkt“

Quelle: op-online.de

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