Teure Langzeitsanierung

Ab heute Sport in Gersprenzhalle

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Am Freitag werkelten die Handwerker noch in der Sporthalle. In fünf Wochen soll die Tribüne fertig sein.

Münster - Pünktlich mit Schuljahresbeginn kann heute nicht nur in der Gersprenzhalle wieder Sportunterricht gegeben werden, pünktlich noch vor Ferienende legte Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann auch die fehlenden Abschlusszahlen zum Langzeit-Sanierungsprojekt vor. Von Thomas Meier

Schloss der erste Sanierungsabschnitt der über 30 Jahre alten Gersprenzhalle, der Ende 2009 mit einer kleinen kosmetischen Operation begann, statt mit geschätzten 1,4 Millionen mit 2,6 Millionen Euro Ende 2010 ab, so sollte auch Sanierungsabschnitt 2 eine gehörige Kostensteigerung erfahren. Mit Beginn im August 2011 war man in Kreis und Kommune noch guter Dinge, die sich an die Sanierung anschließende Ertüchtigung der Halle mit 1,2 Millionen Euro ad acta legen zu können. Doch aus dieser Summe wurden ebenfalls 2,6 Millionen. Dafür wurde der Sporthallenboden komplett erneuert, es gab neue Geräte und Gerätehalter, eine Prallwand wurde errichtet, eine Akustikdecke eingezogen und eine wettkampftaugliche Lichtanlage mit einer 600-Lux-Leistung eingebaut. Letzteres in Absprache mit der Kommune und den nutzenden Vereinen. Für den Schulsport hätte es derlei Aufwendung nicht bedurft, erläutert Fleischmann.

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Noch laufen die Abnahmen einzelner Gewerke, doch mit den nunmehr insgesamt 5,2 Millionen Euro in die Sanierung gesteckten Geldes sollte „das Ende der Fahnenstange erreicht sein“, hofft nicht nur der hauptamtliche Kreisbeigeordnete: „Teurer dürfte es nicht mehr werden.“ Verzögerung gebe es noch mit dem Geländer für die Tribüne (wir berichteten), doch in spätestens fünf Wochen sollte auch dies Geschichte sein.

Fleischmann sagt, es sei leider schon alltägliches Geschäft, dass sich etwas verzögert und verteuert. Für die Gersprenzhalle ist er sich aber heute sicher: „Mit dieser grundhaften Sanierung wird den heutigen hohen Anforderungen entsprochen.“

Eine Einweihungsfeier, so der Dezernent abschließend, werde es für alle Beteiligten auch noch geben.

Quelle: op-online.de

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