Mit Texten und besinnlichen Liedern

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Zusammen mit Pfarrer Bernahrd Schüpke haben sich katholische Christen aus Münster zum Emmausgang Altheim aufgemacht.

Münster - (ale) „Am Tag nach dem Osterfest waren zwei Jünger Jesu auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Unterwegs trafen sie auf den auferstandenen Christus, den sie aber zunächst nicht erkannten. Doch als er am Abend das Brot mit ihnen brach, erkannten sie ihn und wussten, dass ihr Herr vom Tod erstanden ist.“

So steht es im Lukasevangelium geschrieben und daran erinnert der Emmausgang, den katholische Christen aus der Pfarrei St. Michael in Münster in jedem Jahr aufs Neue unternehmen. Um 6.30 Uhr zogen 30 „Emmausjünger“ von der Pfarrkirche aus, um in Altheim ihr ganz persönliches „Emmaus“ zu finden.

Am Feldkreuz nahe der Kulturhalle hielten sie zum ersten Mal inne. Mit besinnlichen Texten und Liedern wurde dem Geschehen, das sich vor fast 2000 Jahren im Heiligen Land zugetragen hat, gedacht. Der blaue Himmel und die aus dem Winterschlaf erwachende Natur versetzte die Pilger in eine österliche Stimmung. Immer wieder wurde der Marsch unterbrochen und es erklangen Lieder zum Lob des auferstandenen Heilands.

In der evangelischen Kirche von Altheim feierte Pfarrer Bernhard Schüpke, der sich mit Pilgern auf den „Emmausweg“ gemacht hatte, die heilige Messe. Als Pfarrer Schüpke die Einsetzungsworte sprach, und das Brot brach, erlebte jeder noch bewusster als sonst die Gegenwart Gottes im Altarssakrament. Der Emmausgang fand mit einem Frühstück in der Aula des Pfarrzentrums seinen Ausklang.

Quelle: op-online.de

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