Theater-AG der Kennedy-Schule

Viel Sternenstaub aufgewirbelt

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Galaktisch gute Stimmung herrschte bei den Akteuren des Musicals „Leben im All“ in der Turnhalle der Kennedy-Schule.

Münster - Galaktische Turbulenzen im Weltall: Kurz bevor Opa Galaxos, ein viele Äonen alter erlöschender Stern, stirbt, beschenkt er noch einmal großzügig seine ihm nahen Planeten und Sternschnuppen und ermöglicht ihnen einen Blick in die in weiten Lichtjahren entfernte Zukunft: Irgendwann einmal werden Menschen auf der Erde erscheinen. Von Thomas Meier

Die glitzernd bunten Bewohner der Galaxien entwickeln viele Ideen, um diesen klitzekleinen Wesen eine Freude zu machen.

Es war eine spektakuläre rockige Musical-Reise durch die Galaxie für Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren, die da Montag- und Dienstagnachmittag vor zahlreichen Eltern, Großeltern und Freunden von der Musiktheater-AG und den Gruppen des Schulchores in der Turnhalle der John-F.Kennedy-Schule aufgeführt wurde. Die rund 20 Akteure der Schauspieltruppe um Lehrerin Simone Buschmann sowie der rund 70-stimmige Schulchor mit Lehrerin Odette Schleger hatten ganze (Vor-)Arbeit geleistet und wurden mit langem Schlussbeifall belohnt, dem zahlreiche Unterbrechungen durch Szenenapplaus vorangegangen waren.

„Leben im All“ heißt das Musical von Gerhard A. Meyer, in dem sich mal anrührende, mal temperamentvolle, mal verträumte Szenen abwechslungsreich aneinander reihen. Dialoge wechselten mit Chorgesang und Soloauftritten. Und so waren alle Aufführenden stets gut beschäftigt. Musikalisch bewegte sich das Geschehen zwischen Rock, Swing und Rap. Die selbst gefertigten Kostüme schillerten in allen Spektralfarben und auch die Maskenbildner hatten sich alle Mühe gegeben, die frechen Sternschnuppen und ihre Mitstreiter im Universum adrett aussehen zu lassen.

Ähnlich wie an der Kennedy-Schule

Der Sternenzauber zog die Zuschauer zweimal in seinen Bann.

Das Leben im All ist wohl ähnlich wie an der Kennedy-Schule: Immer heftig und prall was los. Als das böse Schwarze Loch die Kristallkugel, ein Geschenk von Opa Galaxos, stiehlt, halten alle Planeten, Sterne und ihre Trabenten fest zusammen und überlisten es. Dabei kommt es freilich schon mal vor, dass der Mars vor lauter Aufregung einen Vulkanausbruch bekommt oder Madame Venus sich vor dem Kampf drücken und lieber Sternenstaub aufwirbeln will. Doch am Ende wird alles gut: das Schwarze Loch wird zahm und freundlich und für die armen kleinen Wesen am Rande der Bühnengalaxis – auch Menschen oder Eltern genannt - malen wunderschöne Sternenbilder an den Himmel.

Schulleiterin Nicole Sabais, die die Besucher der Aufführungen begrüßte, freute sich über das große Interesse und ging kurz auf die pädagogischen Inhalte solcher Schulprojekte ein. Bei der Erarbeitung eines szenischen Musiktheaterstücks wird die Fantasie der kleinen Darsteller angeregt. Und die Vorbereitungen machen den Schülern Mut, eine selbst erarbeitete Leistung vorzuführen. Sie sind es schließlich, die alle mit auf eine gemeinsame Reise nehmen, und stärken so nicht nur das einzelne Kind, sondern auch die ganze Gruppengemeinschaft.

Quelle: op-online.de

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