Auch Mundharmonikas erfreuen auf Fest im Gersprenz-Heim

Traditionsreicher Chor singt für die Senioren

Karl Müller und Erich Schubert spielten mit der Mundharmonika auf, was die Zuhörer zum Mitsingen einlud.

Münster (jas) - Über ein vielseitiges Programm konnten sich am Samstagnachmittag die Bewohner und Gäste des Sommerfests im Haus Münster der Seniorendienstleistungs gGmbH Gersprenz freuen: Vorträge mit der Mundharmonika von Karl Müller und Erich Schubert, Vorführungen der Tanzgruppe der Wandergesellschaft Frisch-Auf, Akkordeon Beiträge von verschiedener Seite und nicht zuletzt die Lieder des Arbeitergesangsvereins trugen zu einem rundum gelungenen Fest bei.

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Gerade die Sänger, die erstmals die traditionelle Veranstaltung bereicherten, waren froh über ihren Entschluss, den älteren Menschen eine Freude zu machen. „Einige von uns sind als ehrenamtliche Helfer hier im Haus engagiert, und als unser Vorsitzender, Manfred Löbig, den Vorschlag machte, einige Lieder beizutragen, waren wir alle sofort dabei“, berichtet Richard Stix. Mit dem Alter kennt sich der Chor bestens aus: Sind die Sänger zwar noch fit und munter, so feiert der AGV in diesem Jahr doch schon seinen 110. Geburtstag. „Wir finden, dass es eine ehrenvolle Aufgabe ist, für die älteren Herrschaften zu singen, und uns selbst macht es auch einfach Spaß“, fasst Stix zusammen und spricht damit sicher auch anderen Helfern aus dem Herzen.

Neben Bürgermeister Walter Blank war auch Günter Christ, ehrenamtlicher Seniorenbeauftragter des Landkreises, gekommen, um das bunte Programm bei Kaffee und Kuchen zu genießen. Christ hat gleich zwei Aufgabengebiete, die ihn mit den Senioren in einem regen Austausch bringen: Er ist Ansprechpartner der Seniorenbeiräte in Eppertshausen, Münster und vier weiteren Kommunen und kennt so ihre Anliegen, insbesondere, wenn es um Unterstützung von Seiten des Landkreises geht. Zum anderen ist er auf den Trägerkonferenzen für ambulante und stationäre Senioreneinrichtungen anwesend und informiert dort über die Seniorenpolitik des Landkreises. „Unser Motto lautet „ambulant vor stationär“ und darüber informieren wir ebenso wie über Fachthemen, beispielsweise die demografische Entwicklung“, erläutert Christ, der sich über die Zufriedenheit der Bewohner in der Münsterer Einrichtung freut und den regen Austausch genießt. Rund um das Sommerfest wurde nicht nur durch sein, sondern durch das umfassende Engagement deutlich: Seniorenarbeit wird vor allem durch die vielen ehrenamtlichen Helfer zum Erlebnis.

Quelle: op-online.de

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