Training für die Nachwuchs-Ballacks

Altheim - Jens Dörr „Das sind wirklich tolle Rahmenbedingungen, die uns der TSV Altheim hier zur Verfügung stellt“, sagt Holger Claus. „Zudem ist das Wetter ein Traum.

Und selbst, wenn es gegen Ende der Woche mal regnen sollte, käme das als Abkühlung wahrscheinlich gerade recht.“ Seit Dienstag und noch bis zum Freitag kicken unter der Leitung des ehemaligen Oberliga-Fußballers Holger Claus und sechs weiteren Trainern 54 Jungs und ein Mädchen im Alter von sechs bis 14 Jahren von morgens um zehn bis mittags um vier beim Oster-Fußballcamp auf dem Sportgelände des TSV Altheim. Fußballreicher könnten die Osterferien für die Nachwuchs-Ballacks kaum ausfallen.

Für die Kinder, die aus Münster, Altheim, Dieburg, Eppertshausen, Groß-Zimmern, Babenhausen, Darmstadt und Oberursel kommen, herrschen bei Claus' Fußballcamp, das er in den vergangenen Jahren beim SC Hassia Dieburg ausgerichtet hatte, luxuriöse Trainingsbedingungen. Neben dem attraktiven Sportgelände mit zwei Plätzen und der Ausrüstung, die jeder Teilnehmer erhält, kommt ein Trainer auf acht Kinder, wodurch sich die Übungsleiter intensiv um den Einzelnen kümmern können. Und es ist nicht irgendwer, der den Nachwuchskickern Tipps und Tricks zum perfekten Umgang mit dem runden Leder gibt: So war etwa Daniele Toch engagiert bei der Sache – der junge Mann ist Profi-Fußballer in der zweiten Mannschaft des Karlsruher SC, die in der Regionalliga spielt.

Toch kommt aus der Region, spielte unter anderem bei Germania Ober-Roden und in der Jugend beim GSV Gundernhausen und dem SV Darmstadt 98. Ebenfalls mit von der Partie: die Trainer Alexander Behrendt, Marco Schulz, Abu Talib sowie Daniel Reitz und Thomas Moter, die sich speziell um die Torhüter kümmerten. „Zu Beginn des Camps haben sich von den 55 Kindern plötzlich 25 oder 30 für den Torwart-Posten interessiert“, lacht Claus. Auf dieser Position herrscht in Deutschland also scheinbar kein Mangel. „Das Camp dürfte wieder eine runde Sache werden“, ist Claus am Dienstagmittag, als die jungen Kicker ausgehungert zum Mittagessen stürzen, sicher. Vor allem auf Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination und des Torschusses habe man Wert gelegt, „der Spaß stand aber im Vordergrund.“ Eine Woche genüge auch nicht, um Nachwuchskicker entscheidend weiterzuentwickeln, aber die Freude der Kinder sei die Hauptsache beim Camp. „Bisher sind alle begeistert“, freut sich Claus und die strahlenden Augen seiner „Kunden“ geben ihm Recht. Weitere Camps wird es übrigens auch in den Sommer- und Herbstferien geben. Die genauen Termine sowie viele weitere Informationen zu Holger Claus’ „Fußballcamp Darmstadt-Dieburg“ gibt es bereits jetzt unter:

 www.fussballcamp-

darmstadt-dieburg.de

Quelle: op-online.de

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