Traumhaftes Verhältnis von Lehrer zu Schüler

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Schulleiterin Helga Blitz begrüßte die neuen Erstklässler der Altheimer Regenbogenschule (Hintergrund) am Dienstagvormittag persönlich.

Altheim (jd) - „So wie sich im Regenbogen alle Farben treffen, so sollen sich in unserer Schule Kinder in all ihrer Unterschiedlichkeit begegnen.“ So steht es in der Präambel des Schulprogramms der Regenbogenschule Altheim.

Dort begegneten sich am Dienstagvormittag zur Einschulung frisch gebackene Erstklässler und „alte Hasen“ der anderen Grundschulklassen.

27 Schüler starteten in ihren ersten Schultag - und damit in einen neuen, wichtigen Lebensabschnitt. Schulleiterin Helga Blitz begrüßte sie persönlich und nannte auch die Namen des Nachwuchses, der sich dann seine Klassenlehrerin aussuchte. Erstklässler übernehmen in diesem Jahr Karina Burger und Julia Häfner. Die Kinder werden auch von Lehrerin Jennifer Hartmann unterrichtet, auch mit Referendarin Kathrin Roßkopf werden sie zu tun haben.

Traumhaftes Verhältnis von 27 Schülern

Mit den 27 Schülern und zwei Klassenlehrerinnen ergibt sich ein für deutsche Verhältnisse ziemlich traumhaftes zahlenmäßiges Verhältnis. Insgesamt ist die Regenbogenschule über alle Altersstufen hinweg nun 130 Schüler stark. Ein immer größerer Teil der Eltern fragt für seine Kinder derweil die Nachmittagsbetreuung nach - was die Grundschule unterdessen vor Probleme stellt: Seit vier Jahren gibt es die Betreuung, die nebenan in den Räumen des TSV Altheim stattfindet. Dort ist der Platz aber auch endlich, weswegen die Schule vom Träger Landkreis für die Zukunft eine neue Lösung erbeten hat (wir berichteten).

Schulleiterin Blitz diktierte am Dienstag in den Block: „Es soll einen Pavillon geben, von dem ich auch schon den Grundriss gesehen habe. Ich weiß aber noch nicht einmal genau, wo er aufgestellt werden soll.“ Erstmal gehe es beim Turn- und Sportverein weiter. Wie lange die Betreuung dort noch stattfinden wird, wusste Blitz selbst noch nicht.

Musik spielt in der Schule eine große Rolle

Die Leiterin war bei der kleinen Einschulungsfeier im Atrium der Schule eine gefragte Frau. Im Mittelpunkt standen aber nicht nur sie und die Erstklässler, sondern alle Schüler, die die Zeremonie mit Liedern („Das komische Gefühl im Bauch“, „Unsere Hände schließen den Kreis“) einrahmten. Die Musik spielt in der Regenbogenschule eine große Rolle, wie unter anderem die Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule zeigt, in der die Regenbogenschüler ein Jahr lang kostenlos ein Instrument lernen können.

Auch einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt, einen beim Theater und einen bei der Hochbegabtenförderung setzt sie Altheimer Schule. Beim Wochenschlusskreis versammeln sich freitags Schüler und Lehrer im Atrium, stellen ihre in der Woche erarbeiteten Kenntnisse und Musikalisches vor. Auch die Eltern und sonstige Interessierte können dem Kreis beiwohnen.

Quelle: op-online.de

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