Über 100 Aktive und 400 Zuschauer

+
Nur ein Teil der FSV-Aktiven, die am Abend das Programm in der ausverkauften Kulturhalle gestalten werden.

Münster ‐ Einer wird in diesem Jahr gewiss etwas weniger zittern als 2010: Kersten Grimm, der nach der Premiere im Vorjahr erneut Sitzungspräsident der Fastnachtssitzung der FSV Münster ist. Von Jens Dörr

Heute um 19.11 Uhr wird Grimm den Elferrat auf die Bühne der Kulturhalle führen. Die ist schon seit Langem ausverkauft. Die Vorfreude ist groß auf das närrische Spektakel der Freien Sportvereinigung.

Die FSV hat wieder einen bunten Fastnachtsabend mit 19 Programmpunkten auf die Beine gestellt und bis zuletzt am Feinschliff gearbeitet. Vom Ergebnis kann man sich zum Auftakt der Tollen Tage überzeugen. „Die meisten Aktiven aus dem Vorjahr sind auch diesmal wieder dabei“, sagt Ingrid Samoschkoff, die zum siebenköpfigen Fastnachtsausschuss der FSV gehört.

Was zeigt: Den Aktiven macht es Spaß – und den Zuschauern ohnehin: Die 400 Karten waren ruckzuck weg, Nachfrage würde durchaus auch nach einer zweiten Sitzung bestehen. Sicher, ob man aufs Neue die Kulturhalle füllen würde, ist man sich bei der FSV dennoch nicht ganz: „Es wäre auch blöd, wenn die Halle beim zweiten Mal dann nur zur Hälfte gefüllt wäre“, sagt Grimm.

Männerballett nicht mehr „nur“ eine Lachnummer

Deswegen – und auch wegen Terminnot – belassen es die „Freien“ bei einem Abend. Dennoch nehme der Zuspruch Jahr für Jahr zu. In die eigene Halle geht man wegen der etwa halb so großen Kapazität deswegen nicht mehr. Eingeläutet allerdings hat die FSV die Fünfte Jahreszeit noch in den eigenen Räumlichkeiten – am 11.11., versteht sich.

Am Freitag stehen unter anderem fünf Tanzdarbietungen im Blickpunkt. Das Männerballett sei nicht mehr „nur“ eine Lachnummer, stellt Samoschkoff lächelnd heraus. Da habe sich der Anspruch im Laufe der Zeit durchaus erhöht. Die Leitung – auch des Damenballetts – hat Viola Schickedanz inne. Unvergessen dürfte wohl der letztjährige Auftritt der Männer mit Puppe und unter dem Motto „Dirty Dancing“ bleiben. Fünf Wortvorträge, eine Guggemusik und weitere Highlights komplettieren den Reigen.

Weitere Termine an den Fastnachtstagen

Wenn es für das fünfstündige Programm selbst auch keine Tickets mehr gibt, so besteht dennoch die Möglichkeit für jeden, nach der Sitzung noch mit Zuschauern und den mehr als 100 Aktiven zu feiern: In der Bar der Kulturhalle heizt DJ Ö den Gästen ein – traditionell geht die Feierei bis in die sehr frühen – späten – Morgenstunden hinein.

Darüber hinaus weist die Freie Sportvereinigung auf weitere Termine an den Fastnachtstagen hin: Am Fastnachtssonntag ist die vereinseigene Gaststätte ab 10 Uhr und am Rosenmontag ab 11 Uhr geöffnet. Am Fastnacht-Dienstag lädt die FSV ab 12 Uhr zu Kaffee, Kuchen und Kreppel ein. Zum großen Fastnachtsausklang nach dem Dieburger Umzug ist die FSV-Halle erneut geöffnet. Am Aschermittwoch steht in der FSV-Gaststätte ab 11 Uhr das Heringsessen auf dem Programm. Reservierung wird empfohlen.

Quelle: op-online.de

Kommentare