Umbau alter Kaplanei von St. Michael beginnt

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Bis jetzt wurden in das Projekt fast 53 000 Euro investiert. Davon alleine 23 000 Euro in den Brandschutz.

Münster (tm) ‐ „Im Zeichen der Zeit“, so überschreibt das Bistum Mainz die am 29. und 30. Oktober dieses Jahres anstehenden Wahlen zum Pfarrgemeinderat.

Die Neuwahl des katholischen Laiengremiums, das an der Leitung der Pfarrgemeinde mitwirkt, stand auch auf der Tagesordnung der Pfarrversammlung der Pfarrei St. Michael.

Die Vorsitzende des amtierenden Pfarrgemeinderats Margarete Elster bat die gut 50 erschienenen Katholiken, eine Kandidatur ins Auge zu fassen. „Das II. Vatikanische Konzil hat die Mitwirkungsmöglichkeiten der Laien gestärkt. Es liegt an uns, diese Möglichkeiten wahrzunehmen“, so Elster. Die bisherigen Pfarrgemeinderäte hätten sich zusammen mit den jeweiligen Pfarrern an der Gestaltung der Liturgie insbesondere an Feiertagen beteiligt.

„In der jetzt zu Ende gehenden vierjährigen Amtszeit haben wir die Wiedereinführung der Michaelsprozession auf den Weg gebracht, die Gebetsstunden zum Großen Gebet in eine zeitgemäße Form gebracht und einen Stammtisch der Verbände ins Leben gerufen“, zeigte Elster einen Teilbereich ihrer Arbeit auf.

Weitere Tagesordnungspunkte waren die Besuchsdienste und die Renovierung des Pfarrzentrums. Pfarrer Bernhard Schüpke, der an der Pfarrversammlung ebenso teilnahm wie Kaplan Martin Eltermann und Gemeindereferentin Regina Schindler-Christe, sagte, dass in diesem Jahr rund 230 Münsterer Katholiken, die das 75. Lebensjahr erreicht haben, einen Jubilar-Geburtstag feierten. „Bei diesen Feiertagen wollen wir als Kirche präsent sein.“ Ein solches Pensum könne nicht alleine von den Hauptamtlichen geleistet werden. Hier würden Frauen und Männer gebraucht, die mithelfen. Als christliche Nachbarschaftshilfe bezeichnete Margarete Elster ein Vorhaben des Pfarrgemeinderates, das eine wohnortnahe Betreuung der Mitchristen zum Ziel hat. „Auch hier wird der Erfolg von der Mitarbeit der Münsterer Katholiken abhängen“, weiß Elster.

Matthias Maurer, Architekt der Pfarrgemeinde, gab einen Sachstandsbericht zur Renovierung des Pfarrzentrums ab. Bis jetzt wurden in das Projekt fast 53 000 Euro investiert. „Davon alleine 23 000 Euro in den Brandschutz. Neben einem 25-prozentigen Zuschuss des Bistums konnten zirka 20 000 Euro an Spenden verbucht werden. „Dabei haben sich die katholischen Verbände und die örtlichen Gesangvereine mit einem Benefizkonzert beteiligt“, stellte Pfarrer Schüpke erfreut fest. Mit dem Umbau der „alten Kaplanei“ im zweiten Stock gehen die Baumaßnahmen in diesem Jahr weiter.

Wann das gesamte Projekt beendet sein wird, vermochte Maurer dagegen nicht zu sagen. Das hänge besonders von den vorhandenen finanziellen Mitteln ab, so Maurer abschließend.

Quelle: op-online.de

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