Gemeindevertreter suchen kommunalpolitische Brennpunkte auf

Union radelt zum Fiege-Dreieck

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Beigeordneter Michael Krause, Bürgermeister Walter Blank, Erna Roßkopf, Udo Beutler, der Bundestagskandidat Charles M. Huber und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Thomas Heinz betrachten den Bebauungsplan des Logistikzentrums.

Münster - Umweltfreundlich mit dem Fahrrad machte sich die CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung auf, um einige Stellen im Gemeindebereich in Augenschein zu nehmen, die sicher auch noch in der nächsten Zeit die Bürger von Münster und Altheim beschäftigen werden.

Zu den Gemeindevertretern gesellte sich auch der CDU-Bundestagskandidat Charles Huber.

Vom Rathaus in Münster startend, begaben sich die Christdemokraten zum Dieburger Dreieck. „Wir nehmen die Sorgen der Münsterer und Altheimer Bürger ernst“, sagte der Vorsitzende des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, Udo Beutler, als sich die Gruppe das vorgesehene Baugelände ansah. Vor Ort wurde deutlich, welche Ausmaße das von der Stadt Dieburg geplante Logistikzentrum annehmen wird. Vom Verkehrsaufkommen bis zu Auswirkungen auf die Umwelt gehen die Bedenken, die von den CDU-Mitgliedern vorgetragen wurden. „Die Folgen des von Dieburg angestrebten Bauwerks sind in Münster und Altheim wesentlich spürbarer als in Dieburg selbst“, ist sich die Fraktionsvorsitzende der CDU, Erna Roßkopf, sicher.

Was passiert mit Altheimer Rathaus?

Ein weiterer Schwerpunkt der Radler war das ehemalige Rathaus von Altheim. Das von dem bekannten hessischen Baumeister Georg Moller 1862 erbaute Wahrzeichen steht seit mehreren Jahren leer. „Eine Sanierung ist mit einer größeren Summe verbunden“, erklärte Bürgermeister Walter Blank. Gleichwohl tritt auch der Verwaltungschef für die Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes ein. Allerdings müsse ein sinnvolles Nutzungskonzept erstellt werden. Daran wolle die CDU in den nächsten Wochen arbeiten. Besonders der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Günter Willmann, dessen Vorfahre als erster Bürgermeister in das Altheimer Rathaus einzog, will sich der Verwendung des altehrwürdigen Rathauses annehmen.

Auf dem Weg nach Altheim sah sich die CDU-Gruppe noch die Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / Walterstraße an, um hier eine vernünftige Lösung für eine in der Gemeindevertretung beantragte Querungshilfe für ältere Mitbürger und Schulkinder zu finden. Auch der Fortgang des Endausbaus des Baugebietes auf der Hardt fand das Interesse.

„Eine solche Fahrradsitzung erweitert den Blickwinkel auf die Probleme unseres Heimatortes und sie fördert den Dialog untereinander“, stellte CDU-Bürgermeisterkandidat Beutler zum Abschluss fest.

Quelle: op-online.de

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