Udo Jürgens kann aufatmen

Urteil zu Vaterschaftsklage aus Altheim

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Udo Jürgens ist nicht der Vater einer 42-Jährigen Frau aus Altheim.

Frankfurt/Münster - Das Oberlandesgericht Frankfurt hat die Vaterschaftsklage einer Frau aus Altheim gegen den Schlagersänger und Musiker heute zurückgewiesen. Für die 42-Jährige ist der Rechtsweg in dieser Sache damit zu Ende.

Die Frau aus Altheim, eines Ortsteils von Münster hatte behauptet, Jürgens sei ihr Vater - und deshalb zunächst beim Amtsgericht Dieburg Klage eingereicht. Der Familienrichter holte daraufhin ein rechtsmedizinisches Abstammungsgutachten ein, demzufolge die Frau allerdings nicht mit dem Musiker verwandt ist. Die Frau hatte den Inhalt des Gutachtens aber angezweifelt und geargwöhnt, das Genmaterial stamme gar nicht von dem 78-Jährigen. Das OLG teilte diese Bedenken jedoch nicht.

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Es seien „keine durchgreifenden Mängel“ hinsichtlich der Entnahme und Auswertung des Genmaterials festgestellt worden, heißt es in der Entscheidung. Bereits das Amtsgericht hatte die Klage abgewiesen. Im Berufungsverfahren hatte die Frau nicht nur behauptet, das Ergebnis des Gutachtens sei manipuliert worden, sie hatte auch ein eigenes Privatgutachten über die angebliche Vaterschaft Jürgens eingereicht. An dieser Expertise aber orientierte sich das OLG nicht, weil deren Herkunft „völlig unklar“ sei. Nach ihrer zweiten Niederlage hat die Frau keine weitere Möglichkeit, Jürgens doch noch für ihren Vater erklären zu lassen. „Die Entscheidung des Gerichts ist faktisch nicht anfechtbar“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

dpa

Quelle: op-online.de

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