Verbundkonzert der Schulen

Blumenrock und Vulkantänze

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Luftholen und los geht’s: Schüler der Stephan-Gruber-Schule aus Eppertshausen beim Flöten und Kinder der Schule auf der Aue beim Singen.

Münster - Es ist mittlerweile zu einer musikalisch-kulturellen Institution mit riesigem Zuspruch geworden: das Verbundkonzert der Schulen aus Münster und Eppertshausen in der Kulturhalle. Von Thomas Meier

Am Mittwoch wurde in vollbesetztem Haus wieder musiziert, gesungen und getanzt, dass es eine Freude war. Was die Kinder mit ihren Musiklehrern im Laufe eines Schuljahres erarbeiten – hier darf es vor großem Publikum gezeigt werden. Klar, dass sich diesen Spaß Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte nicht entgehen lassen wollten und die Halle bei kostenfreiem Eintritt schon frühzeitig belagerten.

In diesem Jahr oblag die Organisation des Konzertes der Regenbogenschule aus Altheim. Deren Leiterin, Helga Blitz, freute sich über den großen Zuspruch des Publikums. Sie begrüßte mit den Schulleiterinnen Sabine Behling-Schmidt (Schule auf der Aue), Marion Lehr (Stephan-Gruber-Schule), einer Vertretung von Nicole Sabais (John-F.-Kennedy-Schule) und Jutta Meier von der Mira-Lobe-Schule das anwesende Publikum nach dem ersten gemeinsam gesungenen Lied, „Frühling in unserer Stadt“.

Wohl auch dem Umstand geschuldet, dass in der Vergangenheit oftmals Eltern nach dem Aufritt ihrer Kinder den Saal verließen, hat es sich eingebürgert, die Großen zuerst auftreten zu lassen. Und mit ihrer Ouvertüre zu „Le Nozze de Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart zeigten die Musiker des Orchesters der Aue-Schule, dass sie wahrlich nicht zu den Kleinen gehören. Eindrucksvoll wurde unterstrichen, dass ihre Schule wirklich eine mit dem Schwerpunkt Musik ist. Dies untermauerten auch die Musikklasse 6 mit mehreren Gesangsstücken sowie die 6Gc mit „Boom-dong-dong“. Die Leitung für die Aue-Musiker oblag Cornelia Krones, Susanne Müller und Peter Lehmler.

Roman Möller, Gabi Schrenk, Corinna Lang und Annika Knörr zeichneten für die musikalischen Darbietungen der Eppertshäuser Stephan-Gruber-Schule verantwortlich. Ein Blumenrock’n’Roll, tierische Rhythmen sowie ein Tanz auf dem Vulkan nebst weiterer Frühlings-Anflehungen waren hier Themen der Gesangs-, Trommel- und Flötenstücke der Kinder.

Konzert der Schulen aus Münster und Eppertshausen

Schulkonzert aus Münster und Eppertshausen

Die kleineren Musikusse stellte die Regenbogenschule unter Leitung von Karina Burger, Steffen Huther, Julia Häfner und Angela Müth. Klein aber oho retteten die Kinder mal schnell mit dem Lied von Musiker Tim Bentzko die Welt. Den „Baum des Lebens“ besangen die Kennedy-Schüler unter Leitung von Odette Schleger, Simone Buschmann und Katrin Boniatowsky, ebenso wie den Amadeus aus dem All, derweil die Flötengruppe flötete. Und von der Mira-Lobe-Schule, eine Sprachförderschule des Kreises in Eppertshausen, kam die Truppe von munteren 16 Kindern, um unter der Leitung von Sozialpädagogin Ulla Volz das Tanzprojekt „Out of time“ zu inszenieren.

Wie bereits im vergangenen Jahr stellte diese Einlage ein „Special“ der eher fetzigen Art dar: Die Tänzer rockten, angestrahlt von Schwarzlicht in ihre weißen T-Shirts getaucht den ganzen Saal. Eine Zugabe war unabwendbar von den Zuschauern eingefordert worden. In den zahlreichen Umbau-Pausen sorgten die Fördervereine der Schulen im Foyer der Halle bestens für das leibliche Wohl der Gäste.

Quelle: op-online.de

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