Mit viel Zuversicht ins neue Jahr

Münster (tm) ‐ Das Jahr 2011 ist für den Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael das letzte in seiner jetzigen Zusammensetzung. Wie in allen Pfarrgemeinden im Bistum Mainz wird Ende Oktober auch in Münster das Laiengremium neugewählt werden.

In seiner letzten Sitzung im abgelaufenen Jahr zog der Pfarrgemeinderat eine Bilanz seiner bisherigen Arbeit. Etliches konnte die Vorsitzende Margarete Elster auf der Habenseite verbuchen. Da war im Januar 2010 ein Vortrag über den Islam, der gut aufgenommen wurde und dem auch Zuhörer folgen konnten. „Zu wenige haben sich für dieses Thema interessiert“, meinte Elster.

Die Gewerbemeile war nicht nur ein Gemeinschaftserlebnis für Münster und Eppertshausen, sondern auch gelebte Ökumene. Denn die evangelischen und katholischen Christen waren mit einem gemeinsamen Stand auf der Meile vertreten. Der bereits 2009 vom Pfarrgemeinderat ins Leben gerufene Stammtisch der katholischen Vereine und Verbände trug nach einer kurzen Kennenlernphase erste Früchte. Bei der Meile konnten die Verbände ebenso eingebunden werden, wie bei einer Gebetsstunde anlässlich des „Großen Gebets“

Viel Arbeit des Pfarrgemeinderates wird in den Ausschüssen erledigt. Der Liturgieausschuss ist intensiv an den Vorbereitungen für das Fronleichnamsfest, den Emmausgang und für die Michaelsprozession beteiligt. Als die Himmelfahrtsprozession vor zwei Jahren einen anderen Weg einschlug, stieß dies auf Kritik bei vielen Teilnehmern. Der Pfarrgemeinderat hatte das Ohr an der Basis und die Prozession nimmt wieder ihren ursprünglichen Weg. Ein gutes Beispiel, dass der Pfarrgemeinderat etwas bewegen kann, wie Margarete Elster meint.

Im neuen Jahr stehen noch etliche Themen auf der Tagesordnung. So gilt es, den ökumenischen Familientag vorzubereiten, eine Neuregelung des Besuchsdienstes für Kranke voranzubringen und Kandidaten für die Neuwahlen zu finden.

Der Pfarrgemeinderat ist ein Gremium, das in das Geschehen in der Pfarrgemeinde eingebunden ist. Probleme werden angesprochen, diskutiert und meist auch gelöst. „Dabei ist die Zusammenarbeit mit Pfarrer Bernhard Schüpke durchweg konstruktiv“, berichtet Margarete Elster. Dies beweist auch die Großbaustelle Pfarrzentrum. Die umsichtige Zusammenarbeit zwischen Pfarrer, Pfarrgemeinderat, Verwaltungsrat und den betroffenen Verbänden ermöglichen Lösungen, die sowohl den räumlichen Notwendigkeiten als auch den finanziellen Gegebenheiten Rechnung tragen.

Quelle: op-online.de

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