Waldfest der Radsportler

Volk voll in Fahrt

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Dem Volksradeln des Radsportvereins Münster schlossen sich auch die Naturfreunde Dieburg in großer Zahl an.

Münster - Das 45. Volksradfahren des Radsportvereins Münster begann verhalten und kam dann voll in Fahrt. Rund 600 Teilnehmer dürften sich am Wochenende solo oder in der Gruppe aufs Velo begeben haben, um aus Spaß oder für den ausgelobten Wanderpokal zu strampeln. Von Thomas Meier

Für alle endete das Pedalieren am Freizeitzentrum, wo sich traditionell das Waldfest des Veranstalters anschloss. Start des gesundheitsfördernden Fortbewegens war Samstag und Sonntag jeweils am Vereinsheim, dem Bahnhof in Münster. Von dort aus führten zehn Kilometer als Einsteigerstrecke und 20 als familienfreundliche Standardtour durch die heimische Umgebung, um per Umwegen durch Feld und Flur ins Freizeitzentrum zu münden. Dann gab es noch die nur gestern noch zusätzlich gebotene „herausfordernde Sportstrecke“, die einen Rundkurs über 50 Kilometer bis in den tiefen Odenwald nach Hassenroth bei Höchst beschrieb. Diese Tour hatte einige kraftzehrende Buckel in sich.

165 Teilnehmer kamen bereits am Samstagnachmittag an den Start, weiß Pressesprecher Anton Frank zu berichten. Wegen einiger kurz vor 16 Uhr, dem ersten Startzeitpunkt, niedergegangener, teilweise recht heftiger Regenschauer sollte die Rekord-Samstagszahl des vergangenen Jahres von knapp 200 nicht erreicht werden.

Vier Ufer und zwei Abstecher: Mit dem Rad um den Chiemsee

„Und auch heute morgen sah es zunächst nicht nach einer gutbesuchten Veranstaltung aus,“ sagte Frank gestern gegen Ende der Starterzeit um 10.30 Uhr. Denn als um 8 Uhr das Meldelokal im ehemaligen Bahnhof öffnete, war noch lange kein einziger Volksradler auszumachen. Zu bewölkt? Zu frisch? Zu früh? – man weiß es nicht. Doch konnten die Veranstalter eine halbe Stunde später aufatmen. Die Zahl der Mitradelwilligen wollte dann gar nicht mehr abreißen.

In kleinen und größeren bis sehr großen Gruppen trugen sich die Freizeit-Pedaleure, darunter einige sehr engagierte, ins Meldebuch ein. Auch von außerhalb waren wieder Gruppen vertreten, etwa die Naturfreunde aus Dieburg, die knapp zwei Dutzend Pedaleure aufwies. Auch ein Team Behinderter reihte unter schönstem weißblauen Himmel ins strampelnde Geschehen ein. Am Nachmittag gab es Medaillen und Pokale.

Mit dem Rad entlang der jungen Donau

Quelle: op-online.de

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