Pfarrgemeinde St. Michael

Vortrag: „Sterbende nicht alleine lassen!“

Münster (tm) - Einen Informationsabend zum Thema Sterbebegleitung bietet die Erwachsenenbildung der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael in Münster gemeinsam mit den evangelischen Martinsgemeinde und Altheim an.

„Sterbende nicht alleine lassen“ ist das Thema der ökumenischen Veranstaltung, die am Dienstag, 27. November, 20 Uhr, im Pfarrzentrum Münster, Schwesternhaus An der Kirche, stattfindet. Dabei informiert der Hospizverein Groß-Umstadt über die Möglichkeiten der Begleitung Schwerkranker und Sterbender in unserer Region und stellt seine Dienste vor, die in starkem Maße auch auf die Angehörigen der Patienten zielen.

Aus gutem Grunde denken die wenigsten Menschen ständig ans Sterben, wobei der Monat November noch am ehesten kalendarische Anlässe gibt, sich mit dem Tod zu befassen. Werden die Menschen befragt, wo sie einmal sterben möchten, wollen etwa zwei Drittel zu Hause sterben, 15 Prozent in einer Hospizstation und nur drei Prozent in einem Krankenhaus.

40 Hospizhelfer seit 14 Jahren

Die Realität sieht jedoch ganz anders aus, denn rund 70 Prozent der Menschen in Deutschland sterben in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Gefordert ist in dieser Situation nicht der Mensch, dessen Leben zu Ende geht, sondern auch dessen Angehörige, so sie den Sterbenden nicht alleine lassen wollen.

Inwieweit es in dieser Situation Hilfe und Begleitung in der Region um Münster, Dieburg, Groß-Umstadt, Babenhausen und Reinheim gibt, darüber informiert der Hospizverein, der sich mit seinen 40 ehrenamtlichen Hospizhelfern dieser Aufgabe seit rund 14 Jahren verschrieben hat.

Quelle: op-online.de

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