Wärme für die Halle

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Über einen warmen Geldregen freuten sich (von links): TV-Vorsitzender Wilhelm Otten, Harald Stork, Ministerialrat Heinz Zielinski und Bürgermeister Walter Blank.

Münster (ej) ‐ „Die letzte Gasrechnung hat uns bestätigt – wir benötigen für unsere Sporthalle dringend eine Wärmeisolierung“, sagt Harald Stork, der beim Turnverein für die Finanzen zuständig ist.

Nach einer Reihe von Renovierungen in den vergangenen zehn Jahren sei eine Wärmedämmung von außen nun der krönende Abschluss. Sie zu ermöglichen kam jetzt rettender Besuch aus dem Hessischen Ministerium des Innern. Dabei hatte er einen gut gepolsterten Scheck für das Projekt.

„Vor zehn Jahren haben wir überlegt, ob wir die Halle abreißen und neu bauen oder von Grund auf sanieren wollen. Für uns als Turnverein ist die Halle das wichtigste Element. Die Raumkapazitäten sind in Münster sehr knapp. Ohne dieses Gebäude hätten wir gar keine Chance, einen vernünftigen Sportbetrieb zu haben“, betont Vorsitzender Wilhelm Otten. Als erste Sanierungsmaßnahme sei das Dach neu isoliert worden. Danach wurden die Toiletten, Duschen und die Bühne renoviert. Die Halle erhielt einen neuen Fußboden und die Innenwände eine Holzverkleidung. Jetzt stehen eine neue Verglasung und das Anbringen von Dämm-Materialien an. Auch der Verein habe mit steigenden Energiekosten zu kämpfen. „Das können wir uns auf lange Sicht nicht erlauben“, sagt Vereinschef Otten.

Doch die Finanzierung eines solchen Bauvorhabens könne, so Stork, der Verein alleine nicht stemmen. So wurde ein Antrag für eine Förderung an das Hessische Ministerium für Sport gestellt. Entsprechend erwartungsvoll nahm der TV-Vorstand jetzt einen hohen Gast an der TV-Halle in Empfang: Der Ministerialrat des hessischen Ministerium des Inneren und für Sport, Prof. Dr. Heinz Zielinski, kam mit leichter Verspätung, dafür hatte er ein versöhnliches Geschenk dabei: Eine Förderung in Höhe von 30 000 Euro.

„Die Wärmedämmung zählt dazu, eine Sportstätte attraktiver zu machen. Die Mitglieder sollen sich in ihrem Verein wohlfühlen. Die Landesregierung schafft mit den kommunalen Gebietskörperschaften, dem Landessportbund oder anderen Sponsoren dafür die Rahmenbedingungen“, sagte Zielinski. Die Zuwendung sei als ein Dankeschön an die ehrenamtlich aktiven Vereinsmitglieder zu verstehen.

Neben dieser Förderung erhalte der Verein einen Zuschuss für nachgewiesene Investitionsausgaben von der Gemeinde, versicherte Bürgermeister Walter Blank. „Zusätzlich ist ein Darlehen möglich, das über die jährlichen Vereinszuwendungen der Gemeinde getilgt wird“, führte der Gemeindechef weiter aus. Nun kann der mit rund 1000 Mitgliedern und sechs Abteilungen größte Verein im Ort tätig werden.

Quelle: op-online.de

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