Gloria Aldenhoff verstärkt Blasorchester

Macht hoch die Tür bei der Feuerwehr

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Gloria Aldenhoff aus Aschaffenburg verstärkte das Feuerwehrorchester mit ihrem ausdrucksstarken Gesang.

Altheim - „Kirchenkonzert im Advent“ – unter diesem Titel hatte das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Altheim in die Kirche eingeladen. Dem Ruf in das „Spitzaltheimer“ Gotteshaus folgten viele Besucher, auch aus der Nachbarschaft waren Gäste gekommen. Von Peter Panknin 

Julia Rupprecht hieß als Moderatorin willkommen und stellte gleich ihre Co-Moderatorin Gloria Aldenhoff vor, die nicht nur gut reden konnte. Mit dem Adventslied „Macht hoch die Tür“ eröffnete das Orchester den musikalischen Reigen, dem der Vorsitzende der Musikgruppe der Wehr, Guido Quäling, mit einigen begrüßenden Worten und dem Wunsch zur guten Unterhaltung folgte.

Gloria Aldenhoff ist aus Aschaffenburg kommend auf die musikalischen St. Floriansjünger gestoßen und verkündete dem interessiert lauschenden Publikum, dass ihr folgendes Lied im Juli 1945 komponiert wurde und obwohl der Begriff „Weihnachten“ kein einziges Mal im Text vorkommt, es doch zu den bekanntesten amerikanischen Weihnachtsliedern gehört. Im Bigband Sound erklang so „Let it Snow“ und der Applaus der Zuhörer bestätigte, dass die Melodie sich auch hierzulande großer Beliebtheit erfreut.

Noch ist Vorweihnachtszeit und so verwunderte es nicht, dass die Musiker unter der Leitung von Steffen Rupprecht auch Melodien anstimmten, die unabhängig von der Jahreszeit immer gerne gehört werden. Dazu gehörte auch der Titel „Endlich sehe ich das Licht“ aus der Disney-Verfilmung des Märchens „Rapunzel“. Aldenhoff glänzte als Solistin mit ihrer Stimme und bewies damit, dass sie nicht nur reden kann.

Altheim feiert auf der Kerb: Bilder

Ohne Gesang schlossen sich Titel wie „Elisabeth-Serenade“ und „Fernando“ an. Der Abba-Song ist eigentlich nicht für Blasorchester komponiert, aber der tschechische Arrangeur Jiri Kadlec hat daraus eine Fassung gemacht, deren Vortrag das Publikum in der Kirche zu begeistertem Klatschen animierte. Es folgten weitere Titel aus Musical und Film. Nicht nur Aldenhoff hatte mit „In meiner Welt“ aus dem Musical „Aladin“ großen Erfolg, auch Sabine Grellert glänzte mit einem Solo auf dem Alt-Saxophon in „Eres Tu“, einem weltbekannten Hit aus dem Jahr 1973.

Dann wurde es wieder weihnachtlich, obwohl auch in „Jingle Bells“ das Wort „Weihnachten gar nicht erwähnt wird. Trotzdem eine immer wieder mitreißende Melodie, der durch Solo-Partien der Trompete (Guido Quäling) und des Tenor-Saxophons (Lutz Kämper) Glanz verliehen wurde. Orchestermitglieder bilden die Formation „Swinging Saxophones“, bestehend aus sechs Musikern, und leisteten ihren Beitrag zum Konzert mit „My Way“ in der Fassung von Leonard Cohen, um dann mit „Feliz Navidad“ wieder weihnachtlich zu werden. Gegen Ende der Veranstaltung dankte Moderatorin Julia Rupprecht der evangelischen Kirchengemeinde Altheim für die herzliche Aufnahme in der Kirche und der Sparkasse Dieburg, die als Mitsponsor auftrat. Die zahlreichen Konzertbesucher, unter ihnen auch Bürgermeister Gerald Frank mit Frau, wurden ins benachbarte Gemeindehaus eingeladen, um bei Glühwein und kleinen Speisen den Nachmittag ausklingen zu lassen.

Quelle: op-online.de

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