Auch Kleinfeld wird künstlich

Weiterer Kunstrasenplatz für den SV Münster

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Das Sportgelände am Mäusberg vor wenigen Tagen – fotografiert von einem der benachbarten Hochhäuser aus. Vorn ist das neue Kunstrasen-Spielfeld (ehemaliger Hartplatz) zu sehen, rechts davon entsteht in Kürze noch ein Kunstrasen-Kleinfeld. Im Hintergrund findet gerade das Zweitmannschaftsspiel des SVM gegen Sickenhofen auf dem Naturrasen-Hauptfeld statt.

Münster - Das Großprojekt Hartplatz-Umbau in einen Kunstrasen beim SV Münster ist fast vollendet. Und der Verein erhält nun sogar einen zweiten Kunstrasen-Platz als eine Art vorzeitiges Weihnachts-„Geschenk“. Von Jens Dörr 

Beim Familienabend ließen die Verantwortlichen des Sportvereins die Weihnachtskatze aus dem Sack: Auch das Kleinfeld, das neben dem Kunstrasen-Großfeld völlig neu errichtet wird, erhält bald künstliches Grün. Ursprünglich war vorgesehen, das zusätzliche Kleinfeld (ein anderes existiert bereits direkt neben dem Vereinsheim) mit natürlichem Gras einzusäen. Die witterungsbeständigere, komfortablere Kunstrasen-Variante hat der SVM nun ein bisschen auch dem Zufall zu verdanken: Der Lieferant war in der Bemessung des künstlichen Grüns für das Großfeld deutlich zu großzügig, so dass am Mäusberg noch überschüssiger Kunstrasen vorhanden ist, der für die Gestaltung des neuen Kleinfelds ausreichen würde.

Ob seines Fauxpas’ machte der Lieferant dem Verein einen Sonderpreis, um den überschüssigen Kunstrasen nicht wieder unverrichteter Dinge mitnehmen zu müssen. Das Naturrasen-Kleinfeld sollte ursprünglich 50.000 Euro kosten. Nun hat sich der SVM entschlossen, die relativ geringe Summe von 20.000 Euro draufzulegen und für insgesamt 70.000 Euro auch noch ein Kunstrasen-Kleinfeld zu erhalten. Das Großfeld ist nahezu fertig, auch die Arbeiten ringsherum sollen noch in diesem Jahr beendet werden. Selbst die Einweihung mit einem Freundschaftsspiel soll noch im Dezember stattfinden.

Bilder: SV Münster siegt bei Germania Ober-Roden

Ob das Kunstrasen-Kleinfeld, auf das noch kein künstliches Grün aufgebracht ist, noch in diesem Jahr fertig gestellt werden kann, ist witterungsabhängig. Da die Junioren in der Winterpause ohnehin meist in der Halle trainieren und auch die Aktiven Mitte Dezember den Trainingsbetrieb einstellen werden, hält sich der Zeitdruck allerdings zumindest in sportlicher Hinsicht in Grenzen.

Quelle: op-online.de

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