„Wir können Rekord erreichen“

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Organisations-Chef Joachim Müller im Gersprenzstadion, wo am Samstag der „Entega Gersprenzlauf“ stattfindet.

Münster ‐ Der „Entega Gersprenzlauf“ des VfL Münster wirft in diesen Tagen wieder seine Schatten voraus. Nach der Rekordteilnahme im vergangenen Jahr mit insgesamt 486 Läufern deutet sich auch in diesem Jahr ein reger Zuspruch an.

Am Samstag, 9. April, gehen Sportler jeden Alters auf die Lauf- und Walkingstrecken, wobei neben Schülerläufen (ein beziehungsweise zwei Kilometer), Walking, Jedermann-Lauf (je fünf Kilometer) und Zehn-Kilometer-Lauf auch ein Halbmarathon ansteht. Mit der Distanz von 21,1 Kilometern hatte 1994 alles begonnen, bei der Premiere gingen gerade einmal 20 Läufer an den Start. In der 17. Auflage werden es im Münsterer Gersprenzstadion 20 bis 30 Mal so viele sein.

Das sportlich stark gewachsene Ereignis lässt sich entsprechend nur noch mit viel Einsatz und einem eingeschworenen Organisations-Team stemmen. Organisations-Chef des VfL-Laufs ist seit fünf Jahren Joachim Müller, der auf einen harten Unterstützer-Kern von acht Personen blickt. Unser Mitarbeiter Jens Dörr sprach mit dem 50-jährigen Hobbyläufer, der früher auch auf die Marathon-Strecke ging, über die diesjährige Auflage.

Herr Müller, ist schon absehbar, ob die Rekordbeteiligung aus dem Vorjahr am kommenden Samstag getoppt wird?

Joachim Müller: Von den bisherigen Voranmeldungen her könnten wir den Rekord erreichen. Wir nehmen vorab aber kein Geld, so dass die Anmeldungen nicht verbindlich sind und mancher nicht kommt. Viele entscheiden sich zudem erst am Wettkampftag für eine Teilnahme und melden nach. Die Zahl ist natürlich auch stark vom Wetter abhängig.

Wie kommt es, dass der Lauf – mit wenigen Ausnahmen – Jahr für Jahr an Zuspruch gewinnt?

Das hat unter anderem mit den Schülerläufen zu tun. Hier kooperieren wir mit Sportlehrern der Kennedy-Schule und der Altheimer Regenbogenschule. 2010 waren 144 Schüler am Start. Zudem haben wir im 14. Lauf die Strecken verändert. Beim Halbmarathon durchlaufen die Athleten das Gersprenzstadion nun dreimal, was für die Zuschauer und sie selbst attraktiver ist.

Was zeichnet den Lauf aus Ihrer Sicht noch aus?

Er hat einen familiären Charakter. Es sollen sich auch die weniger ambitionierten Läufer wohlfühlen. Außer Sachpreisen und Pokalen gibt es auch keine großen Werte zu gewinnen. Antrittsgelder zahlen wir ohnehin nicht. Finanziell wäre der Lauf ohne die Entega im Übrigen nicht möglich.

Noch ein Wort zur Neuerung 2011, der Zeitnahme per Chip…

…der ist integriert in der Startnummer, die jeder Läufer erhält. Die Auswertung der Ergebnisse soll damit schneller gehen als bei der manuellen Erfassung. Die Neuerung haben wir bei der Firma MaxXtiming aus Birkenau geordert. Der neue Service ist auch der Grund dafür, dass wir die Startgelder moderat angehoben haben.

Quelle: op-online.de

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