„Wohnlichkeit und Vertrautheit schaffen“

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Pflegedienstleiterin Margarete Biel und Einrichtungsleiter Wolfgang Linck sind das neue Führungsteam der Gersprenz gGmbH im Haus Münster. 

Münster - Seit Januar steht das Haus Münster der Seniorendienstleistungs gGmbH Gersprenz unter neuer Leitung: Wolfgang Linck ist aus Darmstadt zu der kleinen Gersprenzgemeinde gewechselt. Von Jasmin Frank

„Ich war die vergangenen elf Jahre in einem ganz anderen Aufgabengebiet tätig und wollte nun meine Arbeit vollständig verändern und neue Herausforderungen suchen“, erläutert der Diplom-Pflegewirt.

Er hat einen abwechslungsreichen Werdegang hinter sich gebracht: Nach seiner Krankenpflegeausbildung arbeitete er in verschiedenen Bereichen wie der Neurologie oder der ambulanten Pflege. Im Anschluss absolvierte er an der evangelischen Fachhochschule Darmstadt ein Pflegestudium und war dann zwei Jahre lang im Haus Waldeck in Griesheim tätig. „Dort hatte ich eine Art Doppelfunktion, zum einen war ich stellvertretender Einrichtungsleiter, zum anderen hatte ich die Pflegeleitung für bestimmte Teilbereiche inne“, informiert Linck.

Schließlich kam der Wechsel zum Sozialamt der Stadt Darmstadt, wo er die Leitung der Beratungs- und Koordinationsstelle für ältere Menschen übernahm und zudem in der Altenhilfeplanung aktiv war. „In diesem Bereich war ich einmal damit befasst, Angebotsdefizite für Senior en zu erkennen und zu beheben, zum anderen aber auch damit, verschiedene Institutionen miteinander zu vernetzen. Auch auf unserem Sommerfest hier in Münster sieht man, dass sich Vereine finden, die bereit sind, zu den Senioren zu kommen und sie zu unterhalten“, freut sich Linck.

Die Einbindung der Senioren in ihre Heimatgemeinde ist dem neuen Leiter wichtig

Ausschlaggebend für seinen Wechsel nach Münster war unter anderem das Heim selbst, es ist neu und zentral gelegen: Die Einbindung der Senioren in ihre Heimatgemeinde ist dem neuen Leiter wichtig. Auch wenn er insgesamt Bestehendes erhalten will, liegt ihm doch an einer Erweiterung der bisherigen Möglichkeiten. „Natürlich möchte ich, dass sich unsere Bewohner hier wohl fühlen, deshalb ist es wichtig, Vertrautheit und Wohnlichkeit zu schaffen. Dazu benötigen wir Angebote, die über die alltägliche Hilfe und Betreuung hinausgehen“, sagt Linck. Zudem will er seine Einrichtung stärker mit Münster und seinen Vereinen vernetzen und hofft, das Konzept des Trägers generell erweitern zu können, um Angebote wie Betreutes Wohnen zu schaffen.

„Das sind natürlich viele Ideen, aber ich bin zuversichtlich, hier einiges bewegen zu können“, hofft Linck und findet dabei Unterstützung bei seiner ebenfalls noch recht neuen Stellvertreterin, Margarete Biel, die seit Oktober vergangenen Jahres in Münster aktiv ist.

Quelle: op-online.de

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