Zwei Kreissieger an Aue-Schule

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Die Sieger des kreisweiten Lesewettbewerbs, Carsten Frühwirt und Lynnet Teichmann, mit Eingangsstufenleiterin Christel Winkelmann und Schulleiterin Sabine Behling-Schmidt.

Münster ‐ „Wie erziehe ich meine Eltern?“ ist nicht das Thema eines Gesprächskreises für Heranwachsende, sondern der Titel des Buches, mit dem der Münsterer Schüler Lynnet Teichmann beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen an den Start ging. Von Jasmin Frank

Der Gymnasiast konnte sich ebenso wie Carsten Frühwirt für den Bereich G-Kurse der Förderstufe an der Schule gegen seine Konkurrenz durchsetzen und schaffte so den Sprung zum Kreisentscheid. „Ich war an diesem Morgen ganz schön aufgeregt, aber meine Mutter hat mir viel Mut gemacht. In Darmstadt war es dann besonders schwierig, weil ich auch einen unbekannten Text vorlesen musste“, erzählt Carsten, der besonders die Bücher von Cornelia Funke gerne liest. Er ist überhaupt eine Leseratte und daher ist es nicht verwunderlich, dass er sich ebenso wie Lynnet gegen die restlichen Schüler aus dem Landkreis durchsetzen konnte.

Buchgeschenke und Urkunden für die Schulsieger

Darauf waren auch Schulleiterin Sabine Behling-Schmidt und Organisatorin Christel Winkelmann stolz, denn über gleich zwei Kreissieger hatte die Schule sich bislang noch nicht freuen dürfen. Auch, dass sich hier zwei Jungen gegen die zahlenmäßige Übermacht der Mädchen durchsetzen konnten, ist ein kleiner Erfolg für die beiden Schüler. „Ich hatte insgesamt 23 Konkurrenten, und das waren fast alles Mädchen, die wirklich sehr gut vorlesen konnten. Aber ich freue mich, dass ich es dennoch geschafft habe, vielleicht lag es auch daran, dass mein Buch so witzig ist“, meinte Lynnet.

Die Sieger des Mathematikwettbewerbs an der Schule auf der Aue mit Lehrerin Sabine Fengel.Fotos (2): Frank

Die beiden Sechstklässler bekamen bei einer kleinen Ehrung in der Schule wie die anderen Schulsieger - Sabrina Petry, Marym Marquas, Kristina Kujat, Lea Schuchmann, Constantin Watzke, Eda Temel und Martina Kraus - eine Urkunde und ein Buchgeschenk, zudem aber noch eine Ration Schokolade extra. Das Nervenfutter können die beiden gut gebrauchen, denn bald geht es weiter zum hessischen Landesentscheid. Parallel wurden auch die Sieger des Mathewettbewerbs ausgezeichnet, bei dem Sertac Uran, Sebastian Giebisch und Chiara Alyha Neiß besonders gut abschnitten.

Rückblick auf den Stoff der siebten Klasse

Alljährlich müssen alle hessischen achten Klassen den Test bestehen, der wie eine Klassenarbeit bewertet wird. „Ich fand den Mathewettbewerb nicht besonders schwierig, aber auch nicht ganz leicht. Ich habe sowieso andere Lieblingsfächer, wie Deutsch und Sport, mache aber auch Mathe ganz gerne“, erzählt Alyha. Und Fachsprecherin Sabine Fengel bewertet den Test aus der Lehrerperspektive: „Der Wettbewerb ist eher ein Rückblick auf den Stoff der siebten Klasse, deshalb üben wir hier auch nicht eigens dafür, sondern die Schüler bekommen Material an die Hand, damit sie sich selbstständig vorbereiten können.“ Das scheint beim Rechnen ebenso geglückt zu sein wie beim Lesen, so dass die Kinder in beiden Kategorien mit sich zufrieden sein können.

Quelle: op-online.de

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