Zwischen Historie und Gegenwart

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Begeistert sind die Steppkes bei der Sache. Im Stück, für das sie üben, geht es um Tod und Auferstehung Jesu.

Münster ‐ Was haben die Kinder aus Reinheim und Münster gemeinsam? Sie singen zusammen in einem Musical und proben bereits intensiv für die anstehende Aufführung. „Ich bin aber gar nicht aufgeregt, schließlich bin ich schon zum zweiten Mal dabei“, erzählt die elfjährige Nina Wittke, die die Rolle eines Jüngers übernommen hat. Von Jasmin Frank

Initiiert wird das Projekt unter anderem von Katharina Reinl, die als gelernte Kirchenmusikerin weiß, worauf es ankommt: „Wichtig ist, dass es den Kindern Spaß macht. Deshalb haben wir ein Musical ausgewählt, das verschiedene Musikstile enthält. So ist der Erzähler ein richtiger kleiner Rapper.“

Während sie die Münsterer Seite koordiniert, ist Dekanatskirchenmusiker Ulrich Kuhn für die Sänger aus seinem Ort zuständig. Da diese für die Proben eigens nach Münster fahren müssen, wird es am 18. April auch in der evangelischen Kirche in Reinheim ein Konzert um 17 Uhr gegeben. Musikliebhaber aus Münster haben schon einen Tag vorher das Vergnügen, sich den bunt gemischten Projektchor um 16 Uhr in der Kirche der hiesigen Martinsgemeinde anzuhören.

Die kleinen Sänger sind zwischen sechs und elf Jahre alt, haben zum Teil schon Vorkenntnisse in anderen Chören gesammelt und musizieren konfessionsübergreifend. „Ich bin zwar katholisch, das macht hier aber überhaupt nichts“, informiert Nina.

„Abwechslung im Stück und in der Musik war wichtig“

Dass die Steppkes begeistert bei der Sache sind, merkt man schon daran, dass einige sogar ihre Sportstunden haben ausfallen lassen, um regelmäßig proben zu können. Das Stück „Hallo Himmel“ passt gut in die frühlingshafte Jahreszeit, handelt es doch vor allem vom Tod und von der Auferstehung von Jesus Christus.

Dabei pendelt die Handlung zwischen der historischen Szenerie und der Jetztzeit hin und her, in der der Erzähler zwei Kindern von Jesus berichtet. „Die Abwechslung im Stück und in der Musik war uns wichtig. Dadurch wird das Musical nicht nur für die Akteure, sondern vor allem auch für die Zuschauer spannend“, so Reinl, die sich in Münster ehrenamtlich engagiert.

Und weil die Resonanz auf das letzte Stück „Elia und die Raben“ so positiv war und die Kinder auch dieses Mal sehr viel Spaß haben, kann es sein, dass die motivierte Musikerin schon im Herbst das nächste Musical auf die Beine stellen wird.

Quelle: op-online.de

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