Münsterin Simone Schwarzer organisiert Parlamentarisches Büro

Zwischen Tagesordnung und Kanarischen Inseln

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Im Jahr 1996 hat Simone Schwarzer im Münsterer Rathaus angefangen - zusammen mit Simone Bohländer organisiert sie das Parlamentarische Büro.

Münster - Wer zu Münsters Bürgermeister Walter Blank will, kommt an ihr nur schwer vorbei: Simone Schwarzer kümmert sich zusammen mit Simone Bohländer um das Vorzimmer des Rathauschefs. Seit Anfang Mai unter wohlklingendem Namen: „Parlamentarisches Büro“ heißt ihr Arbeitsplatz seither, einem Umbau innerhalb der Verwaltung sei Dank. Von Friedel Seib

Alles, was es rund um die Gemeindevertretung zu tun gibt, steht nun im Mittelpunkt ihrer Arbeit: Die Einladungen samt Tagesordnung müssen die Münsterer Parlamentarier rechtzeitig erreichen, auch für die Informierung der Münsterer Bürger gelten vorgegebene Fristen.

„Da ist einiges mit Parlamentschef Günter Willmann und den Ausschussvorsitzenden zu koordinieren“,sagt Simone Schwarzer. Schließlich will auch der Bürgermeister für die Sitzungen vorbereitet werden – das erledigt sie zusammen mit den jeweiligen Fachabteilungen. Auch als Schriftführerin für den Gemeindevorstand ist sie in Aktion.

Doch auch wenn es eine Tür vom Verwaltungschef entfernt oft reichlich zu tun gibt: Simone Schwarzer ist sicher, an der richtigen Stelle im Münsterer Rathaus zu arbeiten. „Schon während meiner Ausbildung hat es mir hier am besten gefallen“,erzählt die 30-Jährige.

Ab ihrem ersten Arbeitstag im Münsterer Rathaus 1996 hat sie so gut wie alle Stationen durchlaufen: Finanz- und Bauverwaltung, Einwohnermelde-, Standes- und Ordnungsamt hat sie kennen gelernt. Doch fällt ihre Entscheidung eindeutig aus: „Die Kombination im Bürgermeistervorzimmer hat mir am meisten zugesagt“,sagt sie. „Es ist ein sehr abwechslungsreicher Job. Als Anlaufstelle für alle Fachabteilungen bekommen wir viel aus dem ganzen Haus mit.“

1996 war für Simone Schwarzer ein entscheidendes Jahr: Ihr Wunsch, Auszubildende bei der Gemeindeverwaltung zu werden, ging in Erfüllung – sie wurde unter mehreren Bewerbern ausgewählt.

Die 30-Jährige, zu deren Familie noch Bruder Christian und die Eltern Melitta und Vater Hans Schwarzer gehören, hat zurzeit ihre Zelte in Dieburg aufgeschlagen.

Sport treibt sie im Fitnesstudio

Früher war Simone Schwarzer sportlich sehr aktiv: Tischtennis bei der DJK, Volleyball beim VfL; Handball, Gymnastik und Tanz beim Turnverein. Das ist zuletzt ein bisschen weniger geworden, die Zeit ist knapp. „Jetzt bin ich im Fitnessstudio, da hab das alles in einem Paket“,sagt sie schmunzelnd.

Wenn Urlaub im Kalender der Verwaltungsmitarbeiterin steht, bricht sie gerne in wärmere und sonnigere Gefilde auf: Die Kanarischen Inseln sind ihr bevorzugtes Reiseziel.

Zum 30. Geburtstag habe ihr ein Gratulant gewünscht, dass all ihre Wünsche in Erfüllung gehen sollen. „Wenn das Wirklichkeit wird – was will ich mehr“, sagt sie mit einem Lächeln.

Quelle: op-online.de

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