14.000 Badegäste am See

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Peter Ruckelshausen 

Nieder-Roden - Bei 23 Grad Wassertemperatur ist der Badesee nicht wirklich kalt - aber er verspricht Erfrischung. Allein am Dienstag suchten 4.827 Badegäste im Strandbad Sonne und Abkühlung, am Wochenende wurden fast 14.000 Besucher gezählt. Von Ekkehard Wolf

An einem Augusttag wurde sogar die 8000-er Marke geknackt. Auch heute, am bisher heißesten Tag des Sommers, ist wieder Hochbetrieb. Schwimmmeister Peter Ruckelshausen und seine Kollegen haben keine Chance auf Abkühlung: Sie müssen aufpassen, dass nichts passiert.

Wie schaffen Sie es, bei dieser Hitze hellwach zu bleiben? Was tun Sie, damit Ihre Konzentration nicht nachlässt?

Durch leichte Kost (Obst, Salat), viel trinken (stilles Wasser) und natürlich gehört auch Training dazu. Um ein Nachlassen der Konzentration zu vermeiden, werden öfters die Arbeitseinsätze gewechselt (Streife, Außenwache, Innenwache).

Worauf müssen Sie an Hochsommertagen besonders achten?

Natürlich auf die Badegäste. Aufgrund der hohen Besucherzahlen ist mehr Kontrolle im Schwimm- und Liegebereich und der Sanitäranlagen erforderlich. Mit mehrmaligen Durchsagen wird an diesen Tagen verstärkt auf besondere Gefahrensituationen, zum Beispiel für Nichtschwimmer aufmerksam gemacht.

Haben Sie für den heißesten Tag des Jahres besondere Vorkehrungen getroffen?

Dies ist nicht gesondert erforderlich, da nach jedem Betriebstag eine Analyse (Vorkommnisse, Verbesserungen, Reparaturen) erfolgt. Hier werden auch die für den kommenden Tag voraussichtlich erforderlichen Arbeitsdienste und -abläufe geplant.

Was sollten die Badegäste tun, damit der Badesee-Besuch nicht zum Gesundheitsrisiko wird?

Natürlich die allgemein bekannten Baderegeln befolgen und den eigenen Gesundheitszustand (Herz-/Kreislaufprobleme) beim Verhalten berücksichtigen. Darüber hinaus sollte man auf die Durchsagen des Bademeisters achten und diese befolgen.

…und halten sich alle Besucher dran?

Leider nicht.

Worauf freuen Sie sich nach einem solchen Tag am Feierabend?

Natürlich auf die Familie, der ich dann möglichst von einem reibungslosen Tagesablauf berichten kann.

Quelle: op-online.de

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