Die Zeltstadt steht

24-Stunden-Lauf in Dudenhofen vor Start

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Gemeinsam gehts besser: Mit vereinten Kräften bauten Schüler der Georg-Büchner-Schule und das KJG-Zeltlagerteam am Freitag die Zeltstadt für den 24-Stunden-Lauf auf.

Dudenhofen - Der Countdown läuft: Am Samstag um 12 Uhr startet der 24-Stunden-Lauf „Gemeinsam mit Behinderten“ im Sportzentrum Dudenhofen.

Der Aufbau wurde am Freitag planmäßig abgeschlossen. Die Zeltstadt steht. Das Zeltlagerteam der KJG Jügesheim und die Klassen 8 H und 9 H der Georg-Büchner-Schule haben ganze Arbeit geleistet. Das Wetter wird gut. Die Gäste können strömen.

34 Mannschaften und sieben Einzelsportler laufen einmal rund um die Uhr. Sie wollen nicht nur möglichst viele Kilometer zurücklegen, sondern vor allem auch Spenden mobilisieren. Alle Einnahmen sind für Verein und Stiftung „Gemeinsam mit Behinderten“ bestimmt.

Der frühere Handball-Weltmeister Joachim Deckarm ist der Ehrengast beim 24-Stunden-Lauf. Der ehemalige Jahrhundertspieler des VfL Gummersbach, der seit einem Sportunfall 1979 auf Unterstützung angewiesen ist, wurde vor vier Monaten in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen. Sein aktuelles Buch „Teamgeist, die zwei Leben des Joachim Deckarm“ kann man heute als signiertes Exemplar erwerben. Jo Deckarm bringt auch Bücher seines prominenten Sportfreundes Heiner Brand mit, ebenfalls mit Autogramm.

Punkt 12 Uhr schicken Jo Deckarm und Joachim Prietzel von der Maingau Energie GmbH (Obertshausen) die Läufer auf die Strecke. Bereits um 11.30 Uhr startet der Kindergartenlauf. Mit einer Runde um den Platz (400 Meter) unterstützen die Kleinen die gute Sache.

Bilder zum 24-Stunden-Lauf in Dudenhofen

Fast 200.000 Euro Spenden mobilisiert

Für die jüngsten Besucher ist auch am Nachmittag gesorgt. Von 13 bis 17 Uhr können sie sich bei bunten Spielangeboten vergnügen. Um 17.30 Uhr führt das Galli-Theater das Märchen „Froschkönig“ als Mitmachstück auf; es dauert etwa eine halbe Stunde. Zwei Bands lassen es ab 18 Uhr auf der Bühne krachen: „Hessen mobt!“ und „Fishbone Trash“.

eh

Quelle: op-online.de

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