2.500 Stunden Gutes getan

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Bürgermeister Alois Schwab und Bürgerhilfe-Vorsitzende Sigrid Hinkel ehrten die fleißigsten Mitglieder.

Jügesheim (pep) ‐ Ihre fleißigsten Aktiven ehrte die Bürgerhilfe am Samstag bei einer kleinen Feier. Vorsitzende Sigrid Hinkel lobte den unermüdlichen Einsatz und war stolz, für das vergangene Jahr eine deutliche Steigerung der geleisteten Hilfe melden zu können.

Waren es 2008 nur 2 000 Stunden, sind es 2009 bereits 2 500 Stunden geworden. Als Grund nannte Sigrid Hinkel die vielen neuen Mitglieder, von denen sich besonders viele als Helfer anmelden. Derzeit sind 358 Bürger im Alter von 22 bis über 90 Jahren registriert, davon 165 als Helfer.

Mit Bürgermeister Alois Schwab, selbst Mitglied der Bürgerhilfe, ehrte der Vorstand die Helfer, die besonders viele Punkte, nämlich 400 bis 1 000, gesammelt haben. Das entspricht bis zu 500 geleisteten, aber noch nicht selbst in Anspruch genommene Hilfestunden. Diese Hilfe ist in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit mehr, bedauerte Sigrid Hinkel.

Geehrt wurden Waltraud Bartels, Karola Hinhayat, Hildegard Happel, Brigitte Sonneck, Marga Kahlert, Christel Wiens, Brigitte Gittel, Doris Jaiser, Gerda Kirschner, Elfriede Zilch, Hans-Eckhard Gerndt, Elke Bannert, Erwin Horn, Andrea Geisemeyer sowie Schatzmeister Ulrich Geisemeyer.

Gebühr von 2,50 Euro für die erste Stunde

Jeder kann vollkommen unerwartet in eine Situation kommen, in der er bei seinen täglichen Aufgaben auf die Unterstützung anderer angewiesen ist. Unter dem Motto „Hilfe auf Gegenseitigkeit“ können sich die Rodgauer unter dem Dach der Bürgerhilfe, gegenseitig mit kleinen Diensten unter die Arme greifen: Begleitung zu Ärzten, Besuchsdienste, Einkäufe, Gartenarbeit, Haushaltshilfe, Haustierbetreuung oder kleine Reparaturen.

Um zu helfen und um Hilfe zu bekommen, ist eine Mitgliedschaft Voraussetzung. Der Jahresbeitrag beträgt zwölf Euro. Für das Helfen sammeln die Mitglieder zwei Punkte pro Stunde, die diese dann später selbst einmal einlösen können - kurzfristig etwa bei einem Unfall. Auch das Sammeln der Punkte für das hohe Alter ist möglich.

Selbstverständlich bekommen auch Bürger ohne Punkte geholfen. Diese zahlen dann eine Gebühr von 2,50 Euro für die erste Stunde und 75 Cent für jede weitere halbe Stunde. Bei Fahrdiensten kommt eine Kilometerpauschale von 30 Cent pro Kilometer dazu. Zusätzlich zu den Gebühren finanziert sich die Bürgerhilfe durch städtische Förderungen und eine regelmäßige Spende der Vereinigten Volksbank Maingau. Für ihre Mitglieder organisiert die Bürgerhilfe alle 14 Tage einen Ausflug, einen Vortrag oder sonstige Veranstaltungen.

Quelle: op-online.de

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