Jügesheim

2 744 Stunden im Einsatz für die Sicherheit

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Ehrungen gab es bei der Hauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehr Jügesheim.

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Jügesheim. Während der 170 Einsätze im Dienst an ihren Mitbürgern leisteten die 56 Einsatzkräfte im vergangenen Jahr 2 744 ehrenamtliche Arbeitsstunden, das waren 925 Stunden mehr als 2005.

Jügesheim (eh) - Diese Zahlen nannte Wehrführer Christian Bunge in der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Jügesheim. Noch nicht eingerechnet sind 308 Einsätze für den Insektenschutz, die Peter Tauchert zusätzlich leistete.

Dass Brände nur einen kleinen Teil der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr ausmachen, hat sich auch im vergangenen Jahr bestätigt. Den 37 Brandeinsätzen standen 114 technische Hilfeleistungen und 19 Fehlalarme gegenüber.

Neun Personen wurden bei den Einsätzen gerettet oder versorgt. So wurde am 28. April ein Kleinkind befreit, das mit dem Kopf in ein Gartentor eingeklemmt war. Aber auch für die Feuerwehrleute sind ihre ehrenamtlichen Einsätze nicht ungefährlich: Vier Einsatzkräfte wurden im Dienst verletzt.

Sehr zum Ärger der Feuerwehrleute machte der seit 1990 geplante Feuerwehrhausneubau für Jügesheim und Hainhausen im vergangenen Jahr keine nennenswerten Fortschritte. Bürgermeister Alois Schwab konnte der Feuerwehr auch in der Hauptversammlung keine Neuigkeiten überbringen. Erst vor wenigen Wochen war die Einsatzabteilung kurz davor gewesen, den Dienst niederzulegen und Uniformen und Fahrzeugschlüssel im Rathaus abzugeben. Ein Gespräch der Wehrführung mit Stadtrat Michael Schüßler entspannte die Situation. Der neue Hochbaudezernent versprach, das Bauvorhaben so rasch wie möglich voranzubringen.

Ein Signal für eine konstante Weiterarbeit setzten die Mitglieder des Feuerwehrvereins bei den Wahlen: Vize-Vorsitzender Nils Berkefeld wurde einstimmig für fünf Jahre im Amt bestätigt.

Für 60-jährige Vereinszugehörigkeit und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr wurden Peter Hufnagel, Matthias Hufnagel und Georg Schnatz geehrt. Seit 40 Jahren sind Herbert Massoth, Hans Gruber, Josef Kurt, Günther Jöst und Dr. Rudolf Grimm. Der Dank für 25-jährige Mitgliedschaft galt Brunhilde Fecher, Heinz Spahn und Manfred Fecher.

Quelle: op-online.de

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