Ärger über Müll

Abfallreste von Silvester: Wer macht den Dreck weg?

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Der Dreck rund um die Bahnunterführung ist nicht zu übersehen. Die Reste des Silvesterfeuerwerks blieben liegen.

Jügesheim - Es ist eine denkbar undankbare Aufgabe, den Dreck wegzumachen, den andere verursacht haben. Rund um Busstopps oder S-Bahn-Haltestellen springt einem leider oft nur allzudeutlich ins Auge, was rücksichtslose Zeitgenossen tun, wenn sie warten müssen: essen, trinken und rauchen.

Passanten und Wartende werfen ihren Müll einfach weg – völlig gleichgültig, wer an diesem Anblick Anstoß nimmt. 

Verpackungen, Reste und Zigarettenstummel bleiben dann meist zurück und erfreuen die Allgemeinheit. Die Bahnsteige und Wartezonen sind zum Teil übersät von Kippen. Die Schilder mit dem Hinweise auf den rauchfreien Bahnsteig interessieren nur die allerwenigsten Raucher. Ziemlich übel sieht es derzeit rund um den S-Bahnhof Jügesheim aus, weil dort – wie an einigen anderen Rodgauer Stationen auch – zum üblichen Abfall auch noch Reste des Silvesterfeuerwerks kommen. Offensichtlich ist es noch nicht gelungen, den Unrat zu beseitigen.

Allerdings ist die Frage der städtischen Zuständigkeit und der Verantwortlichkeit der Bahn ein wenig komplizierter, als es den meisten Laien klar ist. Wer aktuell die große Menge Unrat sieht, die rund um die Station, die Unterführung, die Böschung und auf den Parkplätzen verteilt ist, denkt: Da müsste mal jemand den Besen zur Hand nehmen.

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Die Stadt reinigt und leert die Abfallkörbe einmal wöchentlich – in Jügesheim dienstags – wie Sabine Kretschmer, Geschäftsbereichsleiterin Kommunale Dienste der Stadtwerke Rodgau, sagt. Wegen des Feiertags in der vergangenen Woche hatte sich die Reinigung um einen Tags verschoben und offensichtlich hätten die Mitarbeiter dort „geschlampert“, räumte sie sein. Bei der Bahn heißt es: „Wir reinigen die Stationen und unsere Mitarbeiter – etwa auch die Lokführer – sind sensibilisiert.“ (siw)

Quelle: op-online.de

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