Drei Abgänger mit Einser-Abi

+
Schulleiter Dr. Fredi Ruths gratulierte den Abiturenten mit einem Notenschnitt von 1,0 und zu besonderen Leistungen in den Fächern Mathematik und Physik. Außerdem dankte er den engagiertesten Helfern in der Schulbücherei.

Dudenhofen/Offenbach (pep) - Wenn man spät nachts auf die Uhr schaut und mit Bedauern feststellt, dass alles schon vorbei ist, muss das Programm wirklich unterhaltsam gewesen sein. Der Abiball der Claus-von-Stauffenberg-Schule in Offenbach war das Paradebeispiel eines tollen Abends.

Die langwierigen Abschiede jeder einzelnen Klasse und diverse gezwungene Programmpunkte wurden zugunsten kurzweiliger Unterhaltung, musikalischer und emotionaler Höhepunkte gestrichen. Getreu dem Motto „Abi Vegas“ erwartete die nunmehr ehemaligen Schüler und ihre Familien eine Nacht voller Glamour, Glitzer und Spaß. Bereits am Eingang erinnerte das Blitzlichtgewitter für die Erinnerungsfotos an einen Starempfang.

Nach dem Büfett rockte die Coverband „Voice“ die Bühne und füllte binnen kurzer Zeit die Tanzfläche. Strahlende junge Damen im umwerfenden Abendkleid und Herren im feinen Anzug genossen die Feier, lagen sich in den Armen und vergossen auch die ein oder andere Träne.

Verführerisch, aber stilvoll setzten sich die Schülerinnen bei ihrer Aufführung „Raus aus dem Milieu“ im Stil des Pariser Varietés „Moulin Rouge“ in Szene und waren ein echter Blickfang. Für einige Lacher sorgte der Rückblick in Reimform von Svenja Grimm. Witzig, doch aber mit wahrem Kern sprudelten die Anekdoten nur so aus ihr heraus: Die süße Überraschung beim Bäcker, Schulleiter Ruths‘ kleinlicher Türenbrauch, die Erfolge beim 24-Stunden-Lauf und der Höhepunkt der Schulzeit, die Abschlussfahrt, sowie die Qual der Abimotto-Wahl.

Bereits am Tag zuvor waren die Moderatoren der akademischen Feier im Bürgerhaus Dudenhofen der Frage nachgegangen, welchen Fragen ein Schüler in seiner Laufbahn so alles begegnet. „Schaffe ich es als einer der ersten in die Klasse zu stürzen, um einen Platz ganz hinten zu bekommen?“, „Wer ist mit Kuchen dran?“ und „Ausschlafen oder Geschichte?“, hatten Jennifer Naumann und Christian Guckes unverblümt zugegeben.

Schulleiter Dr. Fredi Ruths freute sich über einen besonders guten Schnitt der 191 Abiturienten im 30. Abiturjahrgang der Schule von 2,43 und gratulierte stolz Anna Knutsen, Manuel Schüler und Marc Becker zu einem Notenschnitt von 1,0.

Ein Lied des Französisch-Kurses und eine großartige Gesangseinlage von Ilka Ludwig rundeten die Zeugnisverleihung ab. Eigenwillig im Text, aber dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - besonders hörenswert war die Eigenkomposition von Morten Stürzer. In „Die 68er“ gab er provokante Denkanstöße. Ein wunderschönes Duett sangen Yasmina Lichtinger und Timur Sansarci, mit „Swing life away“ und Charlott Kaciala, und Jessi Kerr in Begleitung von Dennis Balgheim überraschten mit dem bewegenden Titel „Tonight we are young. So let’s set the world on fire“. Alle Abiturienten sangen das Lied zwei Mal gemeinsam vor der Bühne.

An das bekannte Filmzitat „What happens in Vegas stays in Vegas“, das am Samstagabend auf den Tischen stand, wird sich jedoch wohl kaum jemand halten, zu schön und bewegend waren die Erinnerungen an die letzten gemeinsamen Schulveranstaltungen.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare