Abschied von großem Dudenhöfer Sohn

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Die Fahne des MGV Germania und Hunderte Trauergäste begleiteten auf dem Friedhof in Dudenhofen den Sarg von Dieter Kratz.

Dudenhofen -  Mit einer bewegenden Trauerfeier hat Dudenhofen Abschied von einem seiner großen Söhne genommen. Gut 500 Trauergäste haben am Samstag an der Beerdigung von Dieter Kratz teilgenommen. Von Bernhard Pelka

Der frühere Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Ortsvereine (IGEMO) und Vorsitzende des Männergesangvereins Germania war am vergangenen Montag mitten aus dem Leben und dem Kreis seiner Familie gerissen worden.

In Anlehnung an das Luther-Lied „Eine feste Burg“ beschrieb PfarrerRalf Weißenstein den Verstorbenen als „Kämpfer im Sinne von sich einsetzen“. Als Streiter für die Vereine und ein liebenswertes Dudenhofen sei Kratz eine „wesentliche Integrationsfigur“ gewesen.

Die Liebe zur Heimat habe er mit „Lebensfreude und kreativer Gelassenheit spannend vermittelt“. Der Pfarrer charakterisierte den begeisterten Sänger in sehr persönlichen Worten an Eltern, Ehefrau, Kinder, Geschwister und alle Angehörigen als „verständnisvollen und liebevollen Vater“. Sohn Sebastian Kratz kleidete in seiner mutigen Ansprache „Dinge, die wir nicht mehr sagen konnten“ in Worte, die die Herzen bewegten. Der Germania-Ehrenvorsitzende Richard Resch nannte Kratz einen „Ideengeber und Motivator“. Für die IGEMO sprach deren Vorsitzender Harald Deichmann. Dudenhofen habe „eine zentrale Persönlichkeit verloren“.

Kratz‘ Klassenkamerad Werner Seib formulierte für den Jahrgang: „Er war ein Licht in unserer Mitte“. Die „Mixed Generations“ und der MGV Germania fanden zum Abschied würdige Töne: „So nimm denn meine Hände.“

Quelle: op-online.de

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