Zum Abschluss eine kuriose Modenschau

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Die Begeisterung zum Abschied beim Fliegerlied war groß

Nieder-Roden - (pep) Zum Abschlussfest der städtischen Ferienspiele in Jügesheim zeigten die 101 Kinder ihren Eltern im Bürgerhaus Nieder-Roden, was sie die zwei Wochen über so alles erlebt hatten.

Gemeinsam mit dem pädagogischen Leiter Peter Conrad betreuten insgesamt elf Jugendliche die Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren.

Die in Gruppen und Projekte aufgeteilten Kindern spielten Märchen, sangen, tanzten und parodierten gelungen bei jeder sich bietenden Gelegenheit aktuelle Themen wie etwa Talentsuchen im Fernsehen. Die ältesten Kinder zeigten mit ihrem Stück „18 Schweinchen und der Halbblutprinz“ eine leicht abgewandelte Form des bekannten Märchens über das Haus aus Stroh und das Haus aus Stein. Die Aufführung der neun und zehn Jahre alten Kinder, die das Dornröschen aufführten, war besonders markant. So fielen nicht nur die schöne Prinzessin und der Hofstaat in einen 100-jährigen Schlaf, auch die Bühnendekoration ließ sich von der Stimmung mitreißen und fiel ermüdet zu Boden. Kleine Pannen taten der guten Unterhaltung keinen Abbruch.

Die Betreuer überraschten beim Abschlussfest mit einer kuriosen Modenschau.

Besonders überrascht und stolz waren Eltern und Bekannte auf den Mut der Kinder bei den Darbietungen. Außer den Aufführungen und Projekten (Fußball, Küchenarbeit, Bühnendekoration) standen viele andere Aktivitäten auf dem Programm. Zum Beispiel ein Schwimmbadbesuch in Babenhausen, Ausflüge zur Waldfreizeitanlage und dem Landschaftspark Schönbusch waren genauso dabei wie eine Mottoparty „black & white“ und eine Stadtrallye quer durch Jügesheim. Eine professionelle Filmpräsentation aus Videos und Bildern der vorangegangenen zwei Wochen erlaubten noch einmal tiefere Einblicke und förderten Lustiges zu Tage.

Teamleiterin Melanie Gröpl hofft, 2010 wieder so viel Spaß mit Kindern und Betreuern zu haben. Für die Kinder endeten die Ferienspiele mit einer Abschlussübernachtung, einem Lagerfeuer und einer Nachtwanderung, bei der auch eine Begegnung mit dem Rotkäppchen nicht ausgeschlossen war.

Quelle: op-online.de

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