Gutes Ende für das Ärztehaus

Rodgau - Die unerfreuliche Hängepartie um den Bau eines Ärztehauses gegenüber dem Nieder-Röder S-Bahnhof findet wohl doch ein gutes Ende.

Bauherr Uwe Werkmann aus Dietzenbach kündigte heute gegenüber unserer Zeitung an, Anfang Juli werde an der seit Herbst 2012 ruhenden Baustelle für das Ärztehaus-Parkhaus weitergearbeitet. Voraussichtlich ab Oktober werde er dann das eigentliche Wohn- und Ärztehaus gegenüber dem Bahnhof bauen. Nach dem Spatenstich fürs Parkhaus im Mai 2012 war das gesamte Projekt ins Stocken geraten. Ab Herbst 2012 ruhte die Baustelle für das Parkhaus. Und der Ärztehausneubau wurde zum Ärger vieler Bürger und der Rodgauer Politik erst gar nicht begonnen, obwohl der Fertigstellungstermin laut Vertrag der Februar 2014 war.

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Fast keiner glaubte mehr daran, dass die Sache ein gutes Ende nehmen wird. Dabei hatte die Stadt das Projekt mit 230.000 Euro bezuschusst, indem die Kommune von Privatleuten Baugrundstücke für das Objekt kaufte, um sie dann an Uwe Werkmann günstiger weiter zu verkaufen. Außerdem hatte der Magistrat im Nachhinein viel mehr Wohnungen in dem Gebäude zugelassen als ursprünglich geplant. Das sollte dem Dietzenbacher Investor das ganze Vorhaben erleichtern, nachdem sich monatelang nichts getan hatte.

Werkmann berichtete gestern auf Anfrage unserer Zeitung, im Parkhaus entstünden 124 Stellplätze, darunter zahlreiche P+R-Plätze sowie die Stellflächen fürs Wohn- und Ärztehaus. Es bietet 24 Wohnungen für ältere Menschen, zwölf Arztpraxen und einem Bäckerei-Bistro Platz. Für einige Praxen gebe es bereits Vormietverträge, versicherte der Bauherr. Die Investitionssumme betrage zwölf Millionen Euro. Er habe sich „Projektbeteiligte“ (also Banken) mit ins Boot geholt, um die Angelegenheit jetzt „durchzuziehen“. Die Werkmann-Gruppe wolle die Liegenschaft später in ihren eigenen Bestand übernehmen. Das Projekt sei unglücklich gestartet. Zunächst hätten sich viele dafür interessiert, seinen dann aber angesprungen. Er sei aber bereit, das Vorhaben zu einem positiven Ende zu führen.

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(bp)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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