Einvernehmen mit geändertem Bauantrag

Ärztehaus mit 24 Wohnungen in Nieder-Roden

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Nach einem Jahr Stillstand soll der Bau des Parkhauses noch im August weitergehen.

Nieder-Roden - In das Bauprojekt des medizinischen Kompetenzzentrums „Medicum Rodgau“ kommt möglicherweise bald Bewegung. Der Magistrat hat am Montag dem geänderten Bauantrag zugestimmt.

„Damit tragen wir unseren Teil dazu bei, den Weg frei zu machen“, sagte Bürgermeister Jürgen Hoffmann gestern vor der Presse. Nach seinem jüngsten Gespräch mit dem Chef der Dietzenbacher Werkmann-Gruppe erwarte er, dass der Bau des Parkhauses an der S-Bahn-Station nun fortgesetzt werde. Uwe Werkmann hatte im Mai angekündigt, die Arbeiten würden im August wieder aufgenommen.

Neu im Bauantrag sind 24 Wohnungen, vor allem im linken Gebäudeteil (von der Bahn aus gesehen). Außerdem ist ein Bäckerei-Bistro vorgesehen. Dem ursprünglichen Zweck des Neubaus dienen Praxisräume für 14 Praxen von Ärzten oder Therapeuten. Die Stadt hatte dem Bauträger vertraglich die Möglichkeit eingeräumt, bis zu 50 Prozent der Flächen für Wohnungen zu verplanen.

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Nicht nur die Balkone der Wohnungen verändern das Äußere des Neubaus gegenüber dem bisherigen Entwurf. Der Architekt hat auch einen Torbogen eingeplant. Der brückenartige Querbau, der die beiden Baukörper am Anfang der Unteren Marktstraße verbindet, wirkt dadurch gefälliger. Mit dem „Medicum“ verbindet sich seit Jahren die Hoffnung auf eine bessere ärztliche Versorgung. Die Stadt Rodgau hat der Werkmann-Gruppe die Grundstücke deshalb zu einem Sonderpreis überlassen. Für den Bauherrn wird die Zeit knapp. Nach Angaben der Stadt ist er laut Vertrag verpflichtet, den Neubau bis Februar 2014 fertig zu stellen.

eh

Quelle: op-online.de

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