Jubiläum des TSV Dudenhofen

Agiles Geburtstagskind

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„Marie Wonder“ (Foto) und „Inhuman“ spielten fürs junge und jung gebliebene Publikum.

Dudenhofen - 125 Jahre sind ein besonderes Vereinsjubiläum. Und ebenso besonders war auch Festprogramm, das der TSV Dudenhofen am langen Pfingstwochenende auf die Beine gestellt hat. Von Peter Petrat

Im Bürgerhaus und drum herum sollte für jeden Besucher etwas dabei sein - so das hochgesteckte Ziel des Vereins. Eine Kinderolympiade, Fahrgeschäfte für die kleineren Besucher, ein Gottesdienst, zwei Bands für die Jugend, das Abschiedskonzert der „Rockheroes“ für die Eltern-Generation, ein Abend voller Musik für die Freunde des Gesellschaftstanzes und gestern der klassische Dudenhöfer Frühschoppen: Wer da war, wurde mit viel Abwechslung belohnt. Doch leider kamen nicht so viele Besucher, wie der Verein gehofft hatte. Schuld waren wohl die ungewohnte Hitze und das bekannte Frischluftproblem im Bürgerhaus.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst am Donnerstagabend ging es am Freitag mit den Bands „Marie Wonder“ und „Inhuman“ weiter, die abwechselnd für gute Unterhaltung sorgten. Jung, dynamisch, talentiert und voller Spielfreude - so könnte man die Musiker beschreiben. Und so schwappte die gute Stimmung von der Bühne ins Publikum und zurück. Echte Sieger waren die Teilnehmer der Kinderolympiade am Sonntag. Zur Olympiahymne durften sie auf dem Siegerpodest stehen, nachdem sie sich zuvor an den Stationen der TSV-Abteilungen angestrengt hatten.

Zum Tanzabend am Sonntag spielte die „Barney Jackson Band“. Im festlich dekorierten Saal waren die Tische um die großzügige Tanzfläche herum gestellt. Eins, zwei Tänzchen, dann eine kleine Pause, einen leckeren Drink und einen Happen vom Spießbraten - so vergingen die Stunden.

Jubiläum beim TSV Dudenhofen

Jubiläum beim TSV Dudenhofen

„Die akademische Feier ist gut gelaufen, wir haben dafür viel Lob erhalten“, freute sich Vorsitzender Heiner Hillesheim. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Hans Wehner blickt er zuversichtlich in die Zukunft. Auch wenn Ganztagsschulen und Fitness-Studios dem Verein Konkurrenz machen, sei man nicht zuletzt durch die eigene Halle und den qualifizierten Nachwuchs gut aufgestellt. Beispielhaft nannten sie die drei Mannschaften und die Jugend bei Fußballern, und auch die Turnabteilung sei wieder gut im Aufbau. Engagierte Jugendliche bekommen bei Weiterbildung und Trainerscheinen Unterstützung. „Die späteren Abteilungsleiter Leichtathletik hatte ich schon trainiert, als die selbst noch kleine Jungen waren“, sagte Hillesheim und war zufrieden, dass es stets eine nächste Generation im Verein gibt, die auch Verantwortung übernimmt.

DRK-Vorsitzende Ellen Abröll, selbst lange Jahre im TSV-Vorstand gewesen, war trotz weniger Besucher begeistert. „Ich habe hier so viele Menschen getroffen, die ich so lange nicht gesehen habe“, freute sie sich. Auch die Tatsache, dass Mitwirkende und Besucher aus ganz Rodgau dabei waren, gefiel der Frau, die gerne für ihren TSV hinter der Theke steht.

Quelle: op-online.de

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