Kommentar: Alles für die Katz‘?

Der Hainhäuser CDU-Sprecher Alfred Rautenberg hat Recht, dass er die Realisierung längst beschlossener Projekte für diesen Stadtteil fordert. Zumal es um Wohnbebauung geht, für die in Hainhausen seit gut 40 Jahren keine Baugebiete mehr ausgewiesen worden sind. Von Bernhard Pelka

Auch in anderen Ortsteilen dümpeln Projekte vor sich hin. Es scheint, als sei es in Rodgau Tradition, Parlamentsbeschlüsse zwar mit Vehemenz, Pathos und unter großem zeitlichen Aufwand durchzuboxen, sie dann aber sang- und klanglos in irgendeiner Schublade verschwinden zu lassen. Erinnert sei hier auch an die lähmende Debatte um die Neugestaltung von Kreuzungen an der Rodgau-Ringstraße. Im Mai 2007 beschloss das Parlament die Baumaßnahmen am Alten Weg und der Mainzer Straße.

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Hainhäuser Bebauung in Warteschleife

Bis heute ist nichts geschehen. Oder der drei Jahre alte Auftrag an den Magistrat, mit der IGEMO Dudenhofen über eine Kostenbeteiligung für einen Unterstand am Standesamt zu verhandeln. Nie mehr etwas davon gehört. Parlament und Ortsbeiräte hatten sich mit diesen Themen stundenlang befasst. Es gab Ortstermine, Entschlüsse, Planänderungen, neue Entschlüsse - alles für die Katz‘? Das kann‘s nicht sein.

Quelle: op-online.de

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