Angst vor Windeln

Rodgau - (bp) Aus Angst vor Wurfgeschossen aus Windeln hat die Ordnungspolizei während der Stadtverordnetenversammlung den Zuschauerraum gesichert.

Seit Wochen wird über unzureichende Möglichkeiten der Entsorgung für Eltern, Patienten mit künstlichem Darmausgang und Inkontinente heiß debattiert. Am Montagabend stand im Parlament die Diskussion darüber auf der Tagesordnung. Das Büro der Stadtverordnetenvorsteherin bat um Sicherungsmaßnahmen. Es soll sogar Drohbriefe gegeben haben.

Ab 1. Oktober erhalten Patienten mit künstlichem Darmausgang, inkontinente Personen und Eltern von Kleinkindern bis drei Jahre im Bürgerbüro Müllsäcke zum halben Preis von 3,50 Euro. Bescheinigung des Arztes oder (für die Kleinkinder) Geburtsurkunde reichen als Nachweis. Es werden pro Jahr 13 verbilligte Säcke ausgegeben. Das Parlament hielt allerdings an der von Betroffenen heftig kritisierten 14-tägigen Abfuhr fest.

Der kostenlose Windelcontainer für Selbstanlieferer auf dem Bauhof bleibt stehen.

Quelle: op-online.de

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