Arbeiten im Kindergarten ziehen sich länger hin

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Der Boden ist wieder trocken, nun werden die Gruppenräume renoviert. Um die Feuchtigkeit im Untergrund zu entfernen, hatten Arbeiter einer Trocknungsfirma den Bodenbelag an zahlreichen Stellen angebohrt.

Hainhausen (eh) ‐ Einen Monat länger als geplant dauert die Sanierung der Kindertagesstätte Robert-Koch-Straße nach dem Wasserschaden vom November. „Die Kinder werden wahrscheinlich Anfang Februar in die Kita zurückkehren“, sagt Simone Jäger von der städtischen Pressestelle.

Ursprünglich wollte die Stadt die Einrichtung noch vor dem Jahresende wieder in Betrieb nehmen. Die drei Kindergartengruppen sind derzeit in Ausweichquartieren untergebracht: eine nebenan im Altentreff, die beiden anderen in Jügesheim (Kita Alter Weg) und Dudenhofen (Kita Freiherr-vom-Stein-Straße).

Die Verzögerung ist die Folge eines Schwelbrandes vom 30. November, der bei Arbeiten mit dem Trennschleifer entstanden war. Ein Gruppenraum wurden in Mitleidenschaft gezogen, zum Löschen musste der Estrich aufgestemmt werden. Die Stadt entschloss sich daraufhin zu einer gründlichen Renovierung. Die Räume erhalten einen neuen Bodenbelag, neue Tapeten und einen frischen Anstrich. Etliche Fenster werden ausgetauscht, um die Heizkosten zu senken. Auch die Küche wird umgebaut. Ursprünglich sollten nach den Trocknungsarbeiten lediglich die Heizungsrohre erneuert werden. Ein Leck im Heizkreislauf hatte Anfang November den Boden der Gruppenräume durchnässt.

Kita blieb drei Monate geschlossen

Ein ähnlicher Fall hatte sich letztes Jahr in der Kita Binger Weg in Dudenhofen ereignet. Ein Haarriss in einer Wasserleitung hatte während der Sommerferien die Dämmschicht unter dem Boden auf voller Fläche durchnässt. Die Kindertagesstätte blieb drei Monate geschlossen. Da die Stadt damals noch keine Versicherung gegen Elementarschäden abgeschlossen hatte, blieb sie auf den Kosten von 50.000 Euro allein sitzen.

Quelle: op-online.de

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